LONDON. Der türkische Präsident Abdullah Gül wirbt für eine EU-Mitgliedschaft seines Landes. Die Türkei könne der wirtschaftliche Wachstumsmotor der Europäischen Union werden, sagte Gül der britischen Zeitung "Sunday Telegraph" anlässlich seines Großbritannien-Besuchs.
Kommentare zu diesem Artikel
T-Experte (3)
22.11.2011 10:30 Uhr
Es geht um wirtschaftliche Fakten, nicht Politik
Bitte unterscheiden Sie zwischen türkischstämmigen Bürgern, die in Europa leben und dort gute Arbeit leisten und der Propaganda der AKP-Regierung. Es ging mir um die Beurteilung der wirtschaftlichen Situation der Türkei im Hinblick auf Europa und die Welt. Wo hat die Türkei denn die größten Zuwächse im Außenhandel zu verzeichnen? Nicht in Europa, sondern in der arabischen Welt und in Russland. Also kann die Türkei kein Wachstumsmotor für Europa sein. Und noch zwei Fragen: 1. Wenn die Türkei so erfolgreich ist, wie die AKP behauptet, warum steigt dann das Außenhandelsdefizit seit Jahren in geradezu erschreckendem Maße an? 2. Wieso haben sich viele türkische Bürger in den letzten Jahren so massiv verschuldet, dass sie ihre Schulden jetzt nicht mehr bezahlen können? Gäbe es ein echtes Wirtschaftswachstum, gäbe es auch genügend Arbeit und damit Verdienstmöglichkeiten. Das ist aber nicht der Fall.
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Adler55 (360)
21.11.2011 14:36 Uhr
So eine Stärke brauchen wir NICHT !
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zar (3007)
21.11.2011 12:25 Uhr
und irgendwann gehört die ganze Erde zur EU...
und wie geht es dann mit dem Wachstums-Imperialismus weiter?
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oeggoe (8593)
21.11.2011 10:49 Uhr
Türkei als Wachstumsmotor der EU?
Sollte des ned richtig heißen:
"Türken als Wachstumsmotor innerhalb der EU?"
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T-Experte (3)
21.11.2011 01:10 Uhr
Türkei (k)ein Wachstumsmotor für die EU
Die von Gül aufgestellte These ist und bleibt falsch, auch wenn sie immer wieder von türkischen Politikersn aufgestellt wird. Warum? 1. Die Türkei hat in der Industrie so gut wie keine eigenen Entwicklungskapazitäten. Innovationen sind also nicht zu erwarten. 2. Mit Ausnahme der islamisch ausgerichteten Mode (das ist nicht ironisch gemeint, sondern entspricht der Realität) gibt es keine "einmaligen" Produkte. 3. Es existiert keine nennenswerte technisch orientierte wissenschaftliche Forschung. Wer es nicht glaubt, suche in Google einmal nach Nobelpreisträgern, die aus der Türkei stammen und dort auch leben. 4. Theoretisch bestehen in der Türkei riesige Absatzmärkte, wenn man von der Bevölkerungszahl ausgeht. Praktisch fehlt es aber ganz massiv an Kaufkraft und die könnte nur entstehen, wenn die Türkei hohe Exportraten erzielen könnte.Dazu müsste man aber exzellente und "einmalige" Produkte haben (siehe oben). Deshalb auch Erdogans Idee, mit Pipelines ohne Arbeit Geld zu machen.
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KralDeccal (3)
21.11.2011 14:14 Uhr
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Realitätsverlust der Össis
Bitte nennen sie uns doch die Quellen. Woher stammen ihre Informationen?
Ein T-Experte???
Die internationalen Patentanmeldungen zurückgegangen Yeni Safak schreibt, durch die globale Krise seien die internationalen Patentanmeldungen zurückgegangen. Jedoch zähle die Türkei mit 371 Patentanmeldungen zu den sich entwickelnden Ländern, die nach Innovationen suchen würden. Dem Blatt zufolge würden die Entwicklungsländer im Durchschnitt zwischen 112 und 142 Patente anmelden, so dass die Türkei bei der Patentanmeldung zu jenen Staaten gehört, die ganz weit vorne liegen. Demnach meldeten im Jahr 2009 Indien 761, Singapur 594, Brasilien 480, Südafrika 389, Türkei 371 und Malaysia 218 Patente an. Die Türkei hatte in den Jahren 2008, 2007, 2006 und 2005 393, 359,269 und 174 Patente angemeldet.
Das einzige was sie können ist, ihre eigene realität aufbauen, sich in ihre eigenen Welt verschanzen, während sich die Welt weiter entwickelt. Sie haben mein Mitleid (und die anderen Össis auch)
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T-Experte (3)
21.11.2011 21:19 Uhr
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Mein Kommentar, die darin enthaltenen Aussagen und die Bewertungen basieren auf knapp sechs jahren Leben und Arbeiten in der Türkei. Als Herausgeber der einzigen deutschsprachigen Wochenzeitung für die Türkei hatte ich vielfältige Gelegenheiten, Eindrücke zu sammeln, Gespräche zu führen und dabei viele Informationen zu erhalten. All das habe ich in einem Buch niedergelegt, das vor kurzem erschienen ist und den Titel trägt: "Erdogan - ein Meister der Täuschung". Die erste deutschsprachige Biografie liefert eine kritische Analyse zu Erdogan, der AKP und den Entwicklungen in der Türkei.
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KralDeccal (3)
21.11.2011 23:26 Uhr
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Jeder Urlauber ist ein potentieller Türkei-Experte
Sie sollten sich lieber mit der verlogenen deutschen/österreichischen Politik beschäftigen, damit sie ein Vergleich haben.
Auch nach 6 Jahren werden sie die Türkei nicht verstehen. In Deutschland/Österreich leben nun seit 50 Jahren Türken und nach 50 Jahren wissen sie immer noch nichts über die Türken. Sie prahlen hier mit ihren geradezu lächerlichen 6 Jahren und meinen die Türkei bestens zu kennen. Die Türkei besteht aus Dutzenden Provinzen und jede Provinz hat ihre Eigenarten.
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GunterKoeberl-Marthyn (4434)
21.11.2011 15:21 Uhr
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Lieber KralDeccal! Ich bin ganz Ihrer Meinung
und bin ein einfacher ÖSSI und wir können von der Türkei auch lernen! So gefällt mir die Idee eine "Galatabrücke" zu bauen und darunter die Brücke als Dach zu verwenden und eine Geschäftspassage- Übergang zu machen! Ebenso benötigt man für die Überfahrt am Bosporus nur eine "Hinfahrtkarte" die Rückfahrt ist gratis! Das ist doch logisch, wenn ich hinüber fahre, dann auch zurückfahren werde! Einige wenige haben dann halt das Glück für eine "Gratisfahrt"! In unseren Schigebieten steht bei jedem Lift eine teure "Kartenanlage", damit ein "Aufsteiger" ja nicht gratis fahren kann und die Geldaufteilung auf den Cent genau funktioniert! An die Kosten denkt niemand! Der Mensch nicht als Freund sondern als Futter für die Zählmaschine und als Geldquelle ohne nur einer erdenklichen "Lücke"!
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susisorgenvoll (1434)
21.11.2011 11:41 Uhr
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Eu-Mitgliedschaft wegen Förderungen angestrebt!
Wie ich aus informierter (türkischer) Quelle weiß, sehnen viele Türken eine EU-Mitgliedschaft gerade wegen der Förderungen herbei! Die Gründe sind ja im obigen Postings bestens aufgezählt!
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KralDeccal (3)
21.11.2011 19:03 Uhr
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Wikipedia ist keine verlässliche Quelle
Bitte nennen sie uns doch ihre türkische Quelle. Ist es Wikipedia auf türkisch? Das ist mit Sicherheit keine zuverlässige Quelle. Ganz im Gegenteil.
Worüber sie sich aufregen sollten ist, warum bekommt China Entwicklungshilfe??? WIr finanzieren die Chinesen, damit sie mit ihren Produkten den eurpäischen Markt zerstören.
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oneo (6820)
21.11.2011 11:58 Uhr
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die türkei hat massiven nachholbedarf östlich von istanbul, izmir usw. alles was außerhalb er großstädte angesiedelt ist, hat einen lebensstandard, der unserem vor 40 jahren entspricht. also wäre die türkei ein land, daß die EU massiv stützen müßte und solche haben wir schon genug am hals hängen.
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reibungslos (1047)
21.11.2011 09:00 Uhr
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Die "alten" Industriestaaten haben mittlerweile ihre Industrie so weit ausgelagert, dass auch die Entwicklungskompetenz verloren geht, da diese die Rückmeldung aus der Produktion braucht. Im Heimatland der "innovativen" Unternehmen verbleiben letztlich nur die Design- und Marketing-Abteilungen. Hochrangige Politiker in den USA haben dies erst neulich - reichlich spät - bemängelt.
Es kann als sicher angenommen werden, dass z.B. alle namhaften Elektronik- und Pharmakonzere heute in der Türkei forschen lassen, da weniger Auflagen bestehen, die Arbeitskosten niedriger sind, die Qualifikation der Leute gut ist und zudem die Produktion nebenan ist.
Fährt man von Istanbul Richtung Osten, zieht sich auf über 100 km Länge ein Industriegebiet dahin. Alle namhaften Unternehmen, speziell aus Deutschland, sind vertreten. In dieser Dimension sieht man das sonst nirgendwo in ganz Europa.
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GunterKoeberl-Marthyn (4434)
21.11.2011 00:14 Uhr
Jeder Visionär wird dieser Werbung zustimmen,
Nabuco und mit Istanbul die grösste Stadt von Europa, Kulturhauptstadt der EU und die Eintrittskarte und als Hilfe für die Schuldenbewältigung! Sich "Gegenseitig" helfen ist die Devise und auch wir hatten nach dem Krieg Hilfe für den "Wiederaufbau"! Geben und nehmen, so ist das Leben und auch in der Wirtschaft und zwischen den Staaten!
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zombie69 (339)
20.11.2011 22:41 Uhr
was? Im Abschieben von Kriminellen und Sozialhilfefällen richtung Westeuropa. Das haben wir jetzt schon 50 Jahre, auch ohne Beitritt der TR zur EU.
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OLE (1)
21.11.2011 07:59 Uhr
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Konstruktiver gehts nicht???
Also Zombie69!
Ich weiss ja nicht zur welchen Szene du gehörst, aber mit absoluter Sicherheit ist es nicht das einzige was die Türken uns in den letzten 50 Jahren beschert haben. Nur eine Ignorant würde das so sehen wollen. Bleiben wir bei den Fakten und wiegen mal endlich Pro und Kontra für einen Beitritt ab und äußern uns dann.
Freundlichst
Ole
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mausfanger (18422)
20.11.2011 22:36 Uhr
propagandamäßig sind die türken ...
allererste klasse ...
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mausfanger (18422)
20.11.2011 22:18 Uhr
wann dürfen wir endlich der türkei ...
beitreten?
ich bin jetzt auch für die kommende scharfe - europaweite - auslegung der scharia ... was anderes wird uns nicht mehr weiter helfen!
und die türkische wirtschaft wird uns aus dem dreck ziehen ... was denn sonst?
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mausfanger (18422)
20.11.2011 22:31 Uhr
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ergänzend: vielleicht geht`s uns auch nur ...
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