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Türkei als Wachstumsmotor der EU?

LONDON. Der türkische Präsident Abdullah Gül wirbt für eine EU-Mitgliedschaft seines Landes. Die Türkei könne der wirtschaftliche Wachstumsmotor der Europäischen Union werden, sagte Gül der britischen Zeitung "Sunday Telegraph" anlässlich seines Großbritannien-Besuchs.

Sein Land strebe trotz der Schuldenkrise weiterhin eine Vollmitgliedschaft an. Zugleich versuchte der Präsident Sorgen zu zerstreuen, dass angesichts der wirtschaftlichen Probleme der aus 27 Ländern bestehenden Gemeinschaft eine weitere Vergrößerung hinderlich sein könnte. "Einige Menschen, die nur eingeschränkt denken und denen es an strategischer Perspektive fehlt, bewerten eine Mitgliedschaft der Türkei als Last.

Jene, die 30, 60 Jahre in die Zukunft schauen können, und die über sich verändernde Wirtschaftstrends und Machtzentren nachdenken, können verstehen, wieviel Stärke die Türkei der bereits existierenden Stärke Europas hinzufügen könnte." Großbritannien unterstützt den türkischen Wunsch nach einer EU-Mitgliedschaft. Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel und auch die österreichische Regierung streben stattdessen eine sogenannte privilegierte Partnerschaft an.

Gül wollte am Sonntagabend zum ersten Besuch eines türkischen Präsidenten in Großbritannien seit 23 Jahren eintreffen. Die Reise wird als weiteres Zeichen dafür gewertet, dass sich Großbritannien um bessere Beziehungen zu Schwellenländern wie der Türkei bemüht. Am Dienstag wird Gül mit Premierminister David Cameron zusammenkommen.

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Es geht um wirtschaftliche Fakten, nicht Politik · von T-Experte (3) · 22.11.2011 10:30 Uhr

Bitte unterscheiden Sie zwischen türkischstämmigen Bürgern, die in Europa leben und dort gute Arbeit leisten und der Propaganda der AKP-Regierung.
Es ging mir um die Beurteilung der wirtschaftlichen Situation der Türkei im Hinblick auf Europa und die Welt.
Wo hat die Türkei denn die größten Zuwächse im Außenhandel zu verzeichnen? Nicht in Europa, sondern in der arabischen Welt und in Russland. Also kann die Türkei kein Wachstumsmotor für Europa sein.
Und noch zwei Fragen:
1. Wenn die Türkei so erfolgreich ist, wie die AKP behauptet, warum steigt dann das Außenhandelsdefizit seit Jahren in geradezu erschreckendem Maße an?
2. Wieso haben sich viele türkische Bürger in den letzten Jahren so massiv verschuldet, dass sie ihre Schulden jetzt nicht mehr bezahlen können? Gäbe es ein echtes Wirtschaftswachstum, gäbe es auch genügend Arbeit und damit Verdienstmöglichkeiten. Das ist aber nicht der Fall.

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Europa braucht die nicht · von Adler55 (145) · 21.11.2011 14:36 Uhr

So eine Stärke brauchen wir NICHT !

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und irgendwann gehört die ganze Erde zur EU... · von zar (2724) · 21.11.2011 12:25 Uhr

und wie geht es dann mit dem Wachstums-Imperialismus weiter?

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Artikel 20. November 2011 - 22:09 Uhr
nachrichten.at/apa
Bild vergrößern Der türkische Präsident Gül

Abdullah Gül  Bild: Reuters

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