Seit April auf dem Markt, habe das neue Straßenmotorrad bereits im Juni Platz eins der europäischen Zulassungsstatistik erreicht, sagt KTM-Finanzvorstand Viktor Sigl. Das Modell sei das erste Ergebnis aus der Kooperation mit dem indischen Partner Bajaj. In den kommenden zwei bis drei Jahren sollen weitere sechs bis neun Modelle auf den Markt kommen. „Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betragen heuer rund 40 Millionen Euro“, sagt Sigl.
Der Motorradabsatz legte im ersten Halbjahr um 41 Prozent auf 36.840 Stück zu. Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um 24 Prozent auf 263 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) erhöhte sich um 18 Prozent auf 13,5 Millionen Euro. Dass das Ertragswachstum nicht mit dem Umsatzwachstum Schritt halten konnte, sei auf Kosten rund um die Markteinführung der Duke 125 zurückzuführen.
Dank der erfreulichen Geschäftsentwicklung und der durchgeführten Kapitalerhöhung stieg die Eigenkapitalquote zum Stichtag 30. Juni 2011 auf 43 Prozent.
Im Stammhaus in Mattighofen wurde die Kapazität im ersten Halbjahr um eine dritte Fertigungslinie erweitert.
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