Der Zuwachs falle etwa zur Hälfte auf die Nutzung von Pellets für die Ökostromproduktion, die andere Hälfte werde zum Heizen verwendet.
Allerdings werde der Anteil der importierten Pellets von 20 auf etwa 45 Prozent ansteigen. Hauptexporteur werde Nordamerika werden, wo nach dem Niedergang der Papierindustrie riesige Waldflächen ungenutzt seien. Eingeführte Pellets würden überwiegend in Kraftwerken in Ländern eingesetzt werden, in denen es wenig Wald gibt, also in England, Holland und Dänemark, geht aus aktuellen, am Freitag veröffentlichten Marktabschätzungen von proPellets hervor.
14 Prozent teurer
Aktuell kostet ein ein Kilo Pellets 22,6 Cent - damit hat sich der Brennstoff gegenüber dem Vorjahr um knapp 14 Prozent verteuert. Im April vor einem Jahr kam ein Kilo noch auf 19,9 Euro.
Vergleichsweise heizt es sich laut Berechnungen des Branchenverbands mit Pellets aber günstig. Die gepressten Holzstücke kommen laut proPellets (per 6. April, zu Ende der Heizsaison) auf 4,62 Cent je Kilowattstunde (Bestellmenge 6 Tonnen), Erdgas für einen Durchschnittshaushalt mit 15.000 kWh Jahresverbrauch auf 8,03 Cent/kWh und Heizöl extraleicht (1.000 Liter) auf 9,72 Cent/kWh. Weitaus am teuersten ist demnach Strom mit 18,75 Cent/kWh bei einem Durchschnittsjahresverbrauch von 3.500 kWh, gefolgt von Flüssiggas (10,01 Cent/kWh).
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