Der König unter den amerikanischen Fastfood-Restaurants ist kein alternder Mann, sondern ein Clown namens Ronald McDonald. Mit 22,7 Milliarden US-Dollar Umsatz, 375.000 Mitarbeitern und 31.500 Standorten in 100 Ländern hat sich der Fastfood-Riese McDonald’s längst selbst gekrönt.
Was die Zahlen international deutlich machen (siehe Grafik oben), sieht man in Österreich ganz besonders. Hierzulande kommt beim Filialnetz an erster Stelle das goldene „M“ mit 170 Standorten, dann kommt lange nichts, dann Burger King mit 31. Den dritten Platz teilen sich Kentucky Fried Chicken (KFC) und Subway mit je vier Filialen.
Ein Rezept gegen die Übermacht des BigMac hat noch keine der amerikanischen Schnellesser-Ketten gefunden – trotz kühnster Ankündigungen. So hat es sich der Sandwich-Macher Subway laut Homepage zum erklärten Ziel gemacht, „in den nächsten Jahren zu einem der führenden Player im österreichischen Fastfood-Markt“ zu wachsen. Mit aktuell vier Standorten (alle in Wien) ein doch ambitioniertes Vorhaben. KFC wollte mit seinen frittierten Hendln 2005 den österreichischen Markt erobern. 45 Restaurants wurden angestrebt, fünf Jahre später sind es heiße vier Standorte geworden.
Anlaufschwierigkeiten
Auch Burger King musste von Beginn an in Österreich Rückschläge hinnehmen. Die ersten 1980 eröffneten Restaurants wurden schon kurze Zeit später wegen Erfolglosigkeit wieder geschlossen. Erst im Jahr 2000 wagte sich der Konzern wieder in die McDonald’s-Hochburg Österreich. Die neueste Filiale steht seit Ende Mai in Ansfelden.
Die eigene Vormachtstellung in Österreich ist McDonald’s selbst bewusst. In keinem anderen Land sei diese so deutlich, heißt es im Konzern. Mit 7500 Mitarbeitern erwirtschaftet die Firma mit seinen Franchise-Nehmern 443 Millionen Euro. Einen weiteren Umsatzschub dürften die Modernisierungsoffensive der Restaurants und die McCafés bringen.
Eine echte Erfolgsstory ist der BigMac. Der Fleischberg-Burger ist die Nummer 1 der McDonald’s-Produkte. Apropos Fleischberg: Erfahren Sie mehr zum Thema „Essen wir zu viel Fleisch?“ am Montag im OÖN-Wirtschaftsteil.
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