Im ersten Quartal hatte das Wachstum erst 0,3 Prozent betragen. In Österreich legte die Wirtschaft mit einem Zuwachs von 0,9 Prozent gegenüber dem Vorquartal und einem Plus von 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal überdurchschnittlich kräftig zu.
Die europäische Statistikbehörde Eurostat bestätigte damit am Donnerstag in Luxemburg eine bereits Mitte August vorgelegte Vorabschätzung. Deutschland trug mit einem Plus von 2,2 Prozent ebenfalls deutlich über dem Durchschnitt zum Wachstum in Europa bei, wurde allerdings noch von Finnland (plus 3,1 Prozent) und Litauen (plus 3,2 Prozent) übertroffen. Dagegen hielt die Rezession in Griechenland an: Die Wirtschaftsleistung schrumpfte dort um 1,5 Prozent.
Im Vergleich zum zweiten Quartal 2009 wuchs das BIP in Eurozone und EU-27 gleichermaßen um 1,9 Prozent. Im ersten Quartal lag das Wachstum im Jahresvergleich bei 0,8 Prozent beziehungsweise 0,7 Prozent.
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