LEONDING. Die Delfin Wellness GmbH hat fünf Millionen Euro in ihre neue Firmenzentrale in Leonding investiert. Innerhalb eines Jahres wurde das spektakuläre Gebäude auf 1500 Quadratmetern Fläche errichtet. Möglich sei der Firmenbau mitten in der Wirtschaftskrise durch überlegte und kalkulierbare Risikobereitschaft geworden, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Harald Kogler.
Delfin machte 2009 einen Umsatz von sechs Millionen Euro. Heuer und nächstes Jahr soll er um jeweils eine Million steigen. Das Unternehmen verkauft Wellness-Anlagen. Die Saunen und Infrarotkabinen lässt Delfin zu 100 Prozent von oberösterreichischen Tischlern herstellen.
Zwei Drittel der Kunden sind Private. „Wir haben zurzeit einen Zuwachs bei den privaten Haushalten von acht Prozent“, sagt Kogler. Der öffentliche Bereich sei im Jahr 2009 hingegen um fünf Prozent zurückgegangen.
Der Familienbetrieb liefert seine Produkte auch nach Deutschland, Italien, Frankreich und Russland. Die Exportquote von fünf Prozent solle mit weiteren Handelspartnern erhöht werden, heißt es.
Delfin beschäftigt 19 Mitarbeiter. Die Eigenkapitalquote der Firma hat sich durch den Neubau von 80 auf 40 Prozent reduziert. Das Ergebnis aus dem operativen Geschäft sei sehr gut, sagt Kogler.
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