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Frühere Pharmaunternehmer steigen bei TCG Unitech ein

KIRCHDORF. Es stand Spitz auf Knopf: Hätte die TCG Unitech nicht im letzten Moment noch neue Investoren begeistern können, hätte die Geschäftsführung in wenigen Tagen Insolvenz anmelden müssen. Retter sind die früheren Gesellschafter der Pharmafirma Ebewe.

6 Kommentare 01. September 2010 - 00:04 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
nocheininsider (1)
06.09.2010 09:16 Uhr
finanzieller Erfolg

Wenn man die Hintergründe kennt, dass das Unternehmen eigentlich "immer" mit Gewinn arbeitete und die letzten Eigentümer nur auf das Geld aus waren (Pensionsfond,...) darf es niemanden wundern...
Das Schlimme: der Belegschaft wird / wurde immer vorgelogen, dass das Unternehmen schlechte Daten aufweist. Im Hintergrund lief bei zumindest einem Eigentümer über die Holding ein mehrerer 100Mio Kredit, den die Firma natürlich abzahlen musste...so erzählte man...
So wie man hört ist der jetzige CEO noch schlimmer als einer seiner Vorgänger (mit italienischem Hintergrund), der bei Eigentümerwechsel fluchtartig das Unternehmen verlassen musste.
Mich wundert es nur, dass bei diesen fragwürden Ereignissen den Mitarbeitern gegenüber der Betriebsrat so schwach ist und - so macht es den Anschein - eher das Management vertritt als die Mitarbeiter...

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FAHRER_17 (2)
01.09.2010 18:54 Uhr
Neuer Eigentümer - altes Management?

Ich kann den beiden anderen Kommentaren nur vollinhaltlich zustimmen. Weiters verstehe ich nicht warum die alten Eigentümer kein Geld zugeschossen haben, wo sie doch erst vor kurzem das Unternehmen übernommen haben und sich der Situation bewusst sein mussten. Sonderbar ist außerdem dass in den letzten Monaten so viele Mitarbeiter das Unternehmen, unter teils merkwürdigen Umständen – wie man hört - verlassen haben. Für mich völlig unklar ist auch, warum Geld in Sponsoring von tschechischen Schispringern gesteckt wird und das Unternehmen gleichzeitig um Landeshaftungen (Steuergelder !!!)ansucht und um das Überleben ringt. Es bleibt nur zu hoffen, dass die neuen Eigentümer den Ernst der Lage erkannt haben und vielleicht doch noch das Ruder herumreissen können. Dies hoffe ich im Sinne aller Arbeitnehmer in der Region. Ich persönlich habe Zweifel, ob das derzeitige Management dieser Aufgabe gewachsen ist.

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herr_oesterreicher (65)
01.09.2010 13:58 Uhr
Leider gibt es noch immer...

Leute in dieser Firma(vom Arbeiter bis zum Manager) die so weiter arbeiten wollen wie vor 20Jahren. Ich selbst war insgesamt über 15 Jahre in diesem Betrieb tätig, habe aber(so wie manch andere auch) das Handtuch geworfen da dieser "Karren" sowas von im Dreck steckt das es anscheinend langfristig keine Hoffnung gibt.

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unbekannt (1)
01.09.2010 12:17 Uhr
Management bleibt am Ruder

Ich freue mich über den abgewendeten Konkurs, da das Unternehmen für die Region von enormer Bedeutung ist. Was mich wundert ist, dass das Management am Ruder bleibt. Wer sich mit der Automobilindustrie beschäftigt, weiß, dass die Basis aktueller Erfolge immer die Ergebnisse der Arbeit vorangegangener Jahre wiederspiegelen (Vorlaufzeiten in der Branche). Wenn man die Vorkommnisse in den letzten Monaten demgegenüber sieht, so ist es zum Beispiel erschütternd, wie viele Mitarbeiter, und damit Knowhow, das Unternehmen verlassen haben. Es ist für mich auch schwer verständlich, warum die Systemtechnik als frühere Entwicklungszentrale drastisch reduziert wurde, obwohl lt. Medien an westeuropäischen Standorten immer Knowhow als zentrale Funktion für langfristigen Erfolg zu sehen ist. Meine persönliche Meinung ist, dass der aktuellen Geschäftsleitung vielleicht das Automobil-Branchen-Knowhow fehlt und daher strategisch und personell fragwürdige Entscheidungen getroffen wurden

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Hafi (1)
03.09.2010 22:54 Uhr
Dilettanten bleiben am Ruder??

Ich kann den drei Kommentaren ebenfalls nur zustimmen. Ich wünsche den neuen Eigentümern den Weitblick, dass sie das "alte Management" schnellstmöglich zur Gänze austauschen. Es sind derzeit leider nur Dilettanten und Scharlatane am Werk. Die Qualifikationen und Kompetenzen der Führungsmannschaft lassen sehr zu wünschen übrig. Hingegen stehen Bossing, Mobbing und menschenunwürdige Behandlung der Mitarbeiter an der Tagesordnung. Offensichtlich kann man mit diesem Führungsstil die eigenen Schwächen des Managements perfekt kaschieren.
Ich hoffe für die 550 Mitarbeiter des Unternehmens, dass die neuen Eigentümer gemeinsam mit den Betriebsräten eine Lösung für den raschen Aufbau eines neuen Managements finden. Der Knowhow Verlust, durch das Ausscheiden zahlreicher langjähriger Mitarbeiter (großteils in Schlüsselpositionen)wirkt sich langfristig negativ auf die Zukunft des Unternehmens aus.

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FAHRER_17 (2)
05.09.2010 13:15 Uhr
Danke Hafi...

... für diesen Kommentar! Sie sprechen mir aus dem Herzen. Endlich jemand der sich die Tatsachen wie Mobbing, etc. sehr offen und direkt anzusprechen traute.

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