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Pensionsvorsorge an der Börse:
„Bis 2020 sollte es fast jeder tun“

WIEN. Der neue Obmann des Fachverbands der Pensionskassen, Andreas Zakostelsky, fordert ein „echtes Drei-Säulen-System“ in der Altersvorsorge. Aus der Finanzkrise haben die Pensionskassen gelernt.

12 Kommentare 27. August 2010 - 00:04 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
unbekannt (2)
27.08.2010 16:16 Uhr
Diese Produkte

Diese Produkte die hier feil geboten werden, sind kompletter Schwachsinn.
Die einzigen die damit etwas verdienen sind die Pensionskassen, damit sie sich ihre Pfründe und fetten Pensionen auch leisten können.
Ich sage: Leute, die sich diese Art von "Vorsorge" nicht leisten können - "Seid nicht traurig - ist eh der reinste Schrott"

Leute, die sich die Art von "Vorsorge" leisten könnten - Händer weiiiiit weg !

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unbekannt (8)
27.08.2010 12:07 Uhr
anlegen an der Wiener Insider Börse

Nie und nimmer.

Und den "Veranlagungserfolg" von 2,4% kann sich Hr. Zakostelsky bitte einreiben.

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punktgenau (268)
27.08.2010 08:56 Uhr
Vor ein paar Jahren ...

haben mich einige Herren aus der Versicherungswirtschaft belächelt, als ich genau auf die Risiken hingewiesen habe, die jetzt schlagend geworden sind. "Die Jungen können die Pensionen der Alten nicht mehr zahlen." Das stimmt, wenn wir keine Beschäftigung schaffen und es nicht gelingt auch ältere Personen im Erwerbsleben weiter zu beschäftigen. Aber!: Auch die mit Chancen und vielmehr Risiken behaftete kapitalmarktfinanzierte Pension (bei der natürlich die Versicherer kräftig mitverdienen, weil sie einen Teil der Einzahlungen als Gewinne verbuchen - was natürlich deren Recht ist), entlastet "die Jungen" nicht. Die Erträge (also die auszuzahlenden Pensionen) müssen von denen, die im Erwerbsleben stehen nämlich auch in der Zukunft laufend erarbeitet werden. Das Geld fällt nicht vom Himmel. Ohne Schweiß und Druck, wird der Kapitalmarkt keine zu verteilenden Erträgnisse erwirtschaften und das wird dann halt ebenfalls Druck auf die Jungen erzeugen.

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haspe1 (4954)
27.08.2010 09:53 Uhr
@punktgenau...

Sie haben vollkommen recht, "punktgenau". Ich bin beileibe kein "Finanzexperte", aber es ist ganz klar, dass "individuelles Ansparen" das Problem, das das Umlageverfahren hat, wenn zu wenige Zahler nachkommen, auch nicht lösen kann. Im Gegenteil, beim Umlageverfahren zahlen heute noch deutlich mehr als 1 Arbeiter die Pensionen der Pensionisten, beim Ansparen spart jeder für sich... Ausserdem entzieht das angesparte Kapital der Wirtschaft Geld, das sonst ausgegeben würde.
Und noch etwas: Selbst für einen Laien war zu erkennen, dass die staatlich geförderte 3 Säule mangelhaft konstruiert war (zu hoher Aktienanteil, so gut wie keine Aktienstreuung weil nur österreichische Aktien, am Ende der Laufzeit keine Risikoverringerung) Diese Punkte widersprechen den absoluten Grundlagen einer vernünftigen Geldanlage. Der Staat Österreich hat diese Produkt also vorsätzlich oder grob fahrläßig mangelhaft konstruiert (unter Finanzminister Grasser), die Leute mit einer Prämie und Werbung in diese

(0)
haspe1 (4954)
27.08.2010 09:59 Uhr
@punktgenau...

mangelhaften Produkte "gelockt", die Versicherungs- und Bankwirtschaft hat diese mit großen Versprechungen beworben, und jetzt herrscht Katzenjammer. Man sieht, dass selbst unser Staat bei dieser Rosstäuscherei federführend agiert hat. Diese Minister und der Gesetzgeber, der solche Produkte gesetzlich vorgegeben hat, sind absolut verantwortungslos gewesen. Sie haben Geld in die Börse und Gewinne zu den Versicherungskonzernen gespült und sind daran Schuld, dass die Bürger, die mit solchen mangelhaften Finanzprodukten sparen, riskant und mit wenig Gewinnen leben müssen. So etwas ist eindeutig skandalös. Ich habe Glück gehabt, ich habe rechtzeitig durchschaut, dass diese "prämienbegünstige Pensionsvorsorge" ein zweifelhaftes Produkt ist, aber es gibt schon viele 100.000 Verträge. Und das Gesetz für diese wurde auch geändert. Hoffentlich mit viel Nutzen.
Verantwortungsvolle Politiker und Versicherungen hätten ein so konstruiertes Produkt NIE auf die Bürger losgelassen!!

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haspe1 (4954)
27.08.2010 10:00 Uhr
Es gibt viele 100.000 Verträge wollte ich...
oeggoe (8593)
27.08.2010 09:04 Uhr
Vor ein paar Jahren ...

Das muß aber schon lange her sein.

Die "Alterspyramide" ist seit Jahren hinlänglich bekannt!!

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punktgenau (268)
27.08.2010 09:28 Uhr
hahaha...

Die Herren von der Versicherungswirtschaft haben nicht gelacht, weil ich von den Risiken der Alterspyramide gesprochhen habe, sondern davon, daß ihr Modell der Privatvorsorge die Probleme auch nicht lösen wird können, weil ich meinte die Erträge des Kapitalmarktes seien auch nicht sicher und das der Kapitalmarkt die Jugend von morgen auch nicht entlasten wird. Ich nehme jetzt an sie dachten, daß ich vorhin die Risiken der Alterspyramide meinte. Falsch gedacht-diemeinte ich nicht. Die kennt ja sowieso jeder schon jahrelang und trotzdem wird es der Kapitalmarkst für uns nicht lösen können.

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oeggoe (8593)
27.08.2010 09:35 Uhr
hahaha...

Das Modell der Privatvorsorge löst nur die Probleme der Versicherungswirtschaft, weil Die königlich verdienen damit.

Generell löst Die gar nix!!

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_guenther (1847)
27.08.2010 08:28 Uhr
Gebauso schlecht wie die neue Abfertigung

Bei der neuen Abfertigung wird das an der Börse investierte Geld auch nicht mehr, sondern weniger. Spekulation ist das und nicht mehr, jedenfalls keine seriöse Geldanlage.

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gegenstrom (5976)
27.08.2010 06:49 Uhr
Das ist alles Spekulation

Es gibt keine Sicherheit einer "privaten" Pensionsvorsorge!
Was habe ich davon wenn ich in ca. 30 - 40 Jahren zwar einen Auszahlung von 1000 € monatlich bekommen würde, dafür dann aber nur 1 kg Wurst kaufen kann.
Niemand garantiert die Kaufkraft und darum geht es!
Es kann nur eine Solidarversicherung, in der Beschäftigte für Alte direkt bezahlen, eine Sicherheit bieten!

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feuerkogel (6590)
27.08.2010 12:26 Uhr
gegenstrom, ...

..bevor ich mein geld in aktien, fonds etc anleg, kauf ich mir jährlich einige goldmünzen. und das in kleinen einheiten.
sicherlich schwankt dieser, aber langfristig gesehen immer noch das sicherste.
auch silber ist nicht uninteressant.

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