So hatte das Landesarbeitsgericht Hamm im März 2009 die Bezahlung von zwei Minijobberinnen mit 5,20 Euro Stundenlohn als sittenwidrig eingestuft. Die Anhebung wirke sich in erster Linie für Aushilfskräfte in strukturschwachen Regionen positiv aus, erklärte das Unternehmen am Montag. In Ballungsräumen zahle das Unternehmen bereits höhere Stundensätze.
Die Neuregelung gilt vom 1. Oktober an für die Beschäftigten in ganz Deutschland, wie die KiK Textilien und Non-Food GmbH in Bönen (Kreis Unna) mitteilte. Das mehrheitlich zur Tengelmann-Gruppe gehörende Unternehmen betreibt im Inland 2.480 Filialen und beschäftigt hierzulande rund 15.000 Menschen. Die Neuregelung bedeute eine Lohnerhöhung für mehr als 3.000 geringfügig Beschäftigte, sagte eine Kik-Sprecherin. Ein Verdi-Vertreter reagierte verhalten.
Kik bezeichnete die Anhebung als ersten Schritt eines "langfristig geplanten Strategiewechsels". "Alle reden seit langem über einen Basislohn. Wir wollen hier - als erster Textildiskonter - ein Signal setzen", sagte Kik-Gründer und Geschäftsführer Stefan Heinig laut Mitteilung.
Schritt in die richtige Richtung
Der Verdi-Gewerkschaftssekretär für den Bereich Handel in NRW, Folkert Küpers, sprach von einem Schritt in die richtige Richtung, "aber ob 7,50 Euro ausreichen, muss im Einzelfall gesehen werden", fügte er hinzu. Die 7,50 Euro lägen in vielen Fällen nach wie vor unter Tarif.
Der Handelsverband Deutschland (HDE), der die Einzelhandelsbranche repräsentiert, nannte die Entscheidung einen richtigen Schritt. Das geplante Mindestentgelt orientiere sich an der in den Tarifverträgen des Einzelhandels geregelten Lohnuntergrenze der untersten Tarifgruppe.
Laut HDE werden derzeit mehr als zwei Drittel aller Mitarbeiter der Branche nach Tarifvertrag bezahlt. Ein Großteil der Unternehmen sei tarifgebunden. "Dazu gehören nicht nur die großen Unternehmen der Branche, sondern auch die meisten mittelständischen Filialisten sowie viele kleine Händler", hieß es in einer in Berlin veröffentlichten Mitteilung. Im Einzelhandel sind rund 2,9 Millionen Menschen beschäftigt, darunter 927.000 geringfügig Beschäftigte.
Wer in so einem Laden einkauft, UNTERSTÜTZT Lohndumping
Nur 100% Boykott beendet diese Misere!!
unterstützt die machenschaften dieses unternehmens. niedriglöhne, schlechte qualität, kinderarbeit und ausbeutung der produzenten in den ärmsten regionen der welt. kurz gesagt: ein fetzenladen.
selbst die billigsten fetzten sind das - wenige - geld nicht wert !
also zahlt sich der einkauf dort wegen einer geldersparnis nicht aus ...
ein weiters verkaufsargument hat kik aber nicht !!!
wie heißt ein altes jüdisches sprichwort:
"BILLIG KAUFEN KANN ICH MIR NICHT LEISTEN"
besser könnte mann/frau es nicht beschreiben, was ...
heute so teilweise verramscht wird ...
und warum mann/frau sich von diesen läden fernhalten sollte ...
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