RÜSSELSHEIM. Der deutsche Autohersteller Opel will nach seinem harten Sanierungskurs bis Anfang 2015 auf weitere betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Das haben Management und Arbeitnehmervertreter kürzlich festgeschrieben. Der Vertrag enthält zudem konkrete Angaben zur künftigen Aufstellung der vier deutschen Werke, Rüsselsheim, Kaiserslautern, Bochum und Eisenach.
Ganz anders hingegen die Situation in Italien: Im Ringen um die Zukunft der Fiat-Produktion im eigenen Land hat der Autohersteller nun den Druck erhöht. Zur Debatte stünden nicht nur Investitionen von 20 Milliarden Euro, sondern die Präsenz von Fiat in Italien, sagte Vorstandschef Sergio Marchionne gestern.
Fiat will die Produktion mehrerer neuer Modelle ins serbische Kragujevac verlagern. Ab Ende 2011 sollen dort jährlich 190.000 Autos vom Band rollen, die unter anderem die Modelle Fiat Idea und Lancia Musa ersetzen.
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