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Zahl der Millionäre in Österreich auch im Krisenjahr 2009 gestiegen

WIEN. Die Zahl der Euro-Millionäre in Österreich ist im Vorjahr um 6800 auf 68.900 gestiegen. Das geht aus dem „Vermögensreport 2010“ der Liechtensteiner Investmentgesellschaft Valluga hervor, der heute veröffentlicht wird.

Valluga rechnet in diesem Report über Österreich, Deutschland und die Schweiz damit, dass das Vermögen der reichen Österreicher bis 2013 weiter auf 292 Milliarden Euro ansteigt. Dies würde einem jährlichen Wachstum von 8,6 Prozent entsprechen.

Ein Drittel des Vermögens

Die 68.900 Millionäre in Österreich – weniger als ein Prozent der Wohnbevölkerung – leben vor allem in Wien (17.000), Niederösterreich (15.100), Oberösterreich (11.100) und in der Steiermark (8700). Sie besäßen aktuell fast ein Drittel (32 Prozent) des gesamten privaten Finanzvermögens, heißt es in dem Bericht. Die zehn Prozent der wohlhabendsten Österreicher verfügten über fast zwei Drittel.

Die zehn reichsten Personen bzw. Familien in Österreich besitzen zusammen 58,8 Milliarden Euro und sind damit nicht ganz so reich wie die zehn Superreichen Deutschlands (100,2 Milliarden Euro). Die Österreich-Liste wird von den Familien Porsche und Piëch (Porsche SE, Salzburger Porsche Holding) mit 28,6 Milliarden Euro angeführt. Dahinter folgen die Flick-Erben (5,7 Milliarden Euro) und Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz (4,1 Milliarden Euro).

Als viertreichster Österreicher rangiert in dieser Liste überraschenderweise Glücksspiel-König Johann F. Graf (Novomatic, 3,7 Milliarden Euro). Der niederösterreichische Geschäftsmann, ein gelernter Fleischhauer, ist bis jetzt kaum in einer Liste der Superreichen erfasst worden.

Den Grund für den deutlichen Anstieg der Zahl der Reichen führt Valluga auf die gute Börsenentwicklung im Vorjahr zurück. Diese konnten international um 46 Prozent zulegen. Die Kurswerte an den Börsen in Osteuropa haben sich sogar fast verdoppelt.

„Es ist erstaunlich, wie rasch die Reichen die Folgen der Krise abschütteln konnten“, sagt Reinhard J. Berger, Präsident der Valluga AG. Mit der Einschätzung des Comebacks der Finanzmärkte seien diese im vergangenen Jahr richtig gelegen. Aktuell seien sie aber nur „vorsichtig optimistisch“ bzw. „zurückhaltend, was die zukünftige Entwicklung der Finanzmärkte betrifft“, sagt Berger.

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Millionaere · von Rapid09 (580) · 18.06.2010 15:56 Uhr

Ich hab kein Problem wenn einer mit einer guten Idee oder Erfindung reich wird, so wie die genannten Personen (oder deren Grosselters) in der Liste. Mich stoert es aber wenn einer durch Insiderwissen oder a la BUWOG Mauscheleien das grosse Geld macht. Wenn man hier endlich aufraeumen wuerde, dann waere diese Liste erheblich kuerzer!

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die geschichte hat doch recht! · von 137603 (342) · 18.06.2010 08:23 Uhr

und es beweist sich immer wieder: geld löst sich nicht in luft auf, es wechselt lediglich den besitzer....

und so eine krise ist doch was schönes, da kann man in die säcke greifen und keiner merkts...

da börseberichte u.ä. immer noch sendezeiten bekommen, das aktiengambeln immer noch angesehen ist wird sich NICHTS ändern!

vielen dank liebes und dummes stimmvieh!

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Das ist aber schnell gegangen! · von eulenauge (14383) · 18.06.2010 08:04 Uhr

Noch am samstag berichteten die OÖN, es gäbe in Österreich 39tausend €-Millionäre - innerhaln von sechs Tagen sind daraus 69tausend ("68.900") geworden.

Wie das?

Nun, das Quellenmaterial ist unterschiedich: Letztere Zahlen stammen von einer Liechtensteiner Investmentgesellschaft, die Immobilien nicht zu den "Einheitswerten" von 1985 bewertet, sondeerrn zum Marktwert.

Diese 70tausend besitzen ein Drittel des Vermögens. Daher kann eine Vermögenssteur sicherlich nix bringen.

Etwa zwei- oder dreitausend dieser €-Millionäre dürften jährlich ihr Vermögen vererben. Daher bringt auch eine Erbschaftssteuer nix.

In Einem hat hyperX Recht: Über 1984 sind wir längst hinaus.

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Artikel 18. Juni 2010 - 00:04 Uhr
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Betrüger brachten die Frau um mehr als 5000 Euro.  Bild: wodicka

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