Der Goldhandel treibt dieser Tage seltsame Blüten. „Die Preisereignisse überschlagen sich“, sagt Roland Öhler von der Sparkasse Oberösterreich. Gold kostet in Euro gerechnet um ein Viertel mehr als zu Jahresbeginn. Viele Investoren flüchten in Krisenzeiten in den vermeintlich „sicheren Hafen“. Vor allem die Euro-Schwäche trägt ihren Teil dazu bei.
Kurzfristig sei wohl noch einiges drinnen, sagt Öhler: „Wir empfehlen es langfristig orientierten Kleinanlegern nicht, zu diesen Höchstpreisen einzusteigen. Aber jeder muss selbst entscheiden.“
Rund 70 Prozent des geförderten Golds weltweit verarbeitet die Schmuckbranche. „Eine Abnehmerin, die sehr empfindlich auf steigende Preise reagiert“, sagt Johannes Pritz, Wertpapierexperte bei der VKB Bank. Sollte einmal die Nachfrage nicht mehr das Angebot übersteigen, könne der Goldpreis schnell 20 Prozent oder auch deutlich mehr verlieren, wie die Vergangenheit eindringlich gezeigt habe.
Auf die Spannen achten
Zu beachten sind auch die Spannen zwischen An- und Verkaufspreis bei Goldgeschäften. „Sie betragen oft 20 Prozent“, sagt Ulrike Weiß, Konsumentenschützerin bei der Arbeiterkammer Oberösterreich. Diese Spanne muss sich der Anleger durch den Kursgewinn erst verdienen. „Da kann die Investition mit einem Kapitalverlust enden“, sagt Weiß. Sie warnt die Anleger davor, ihren „Notgroschen in Gold zu investieren“ und kritisiert, dass mit der Angst der Leute vor einer Geldentwertung Geschäft gemacht werde.
Derzeit treten im ganzen Land verstärkt Goldhändler in Erscheinung, die sich kurzfristig in Hotels, Gasthäusern, Optikergeschäften oder auch bei Wirtschaftstreuhändern einmieten. Sie werben in Inseraten und Flugblättern dafür, Bargeld für alle Arten von Gold zu bezahlen – Schmuck, Zahngold, Münzen, Barren oder Besteck. Es sind Uhrmacher, Goldschmiede oder Kaufmänner, die Säuretests durchführen und abwiegen. Das aufgekaufte Gold lassen sie einschmelzen, behalten es oder verkaufen es an Schmuckerzeuger weiter.
Preise vergleichen
Weiß rät Verkaufswilligen, die Angebote generell sorgfältig zu vergleichen – also die Preise von Banken mit jenen vom Auktionshaus Dorotheum, der Münze Österreich, der Österreichischen Gold- und Silber-Scheideanstalt (Ögussa) oder auch den kleinen Goldhändlern.
Gerade den Notgroschen sollte man in ein paar Goldmünzen investieren. Die Spanne beim Philharmonikar beim An-Verkauf sind meines wissens 3-5% und keine 20% !!?
Jeder mündige Bürger welcher die Zinseszins Rechnung beherscht und weiss das jede Einsparung beim Staatsbudget sich wiederum auf die Wirtschaftsleistung und somit im Endeffekt wieder auf die Steuereinnahmen auswirkt, die Staatsschulden der meissten Industrieländer nicht mehr Rückzahlbar sind. Folglich wird auf uns bald eine gewaltige Inflation oder Währungsreform zukommen.
Spekulation sei nun der Makel dem man dem Angstindikator Nummer Eins ankreidet.Seit über 5000 Jahren kennt man es und nun bekommt es von Gefolgschaftstreuen untertanigen Matrix-Hörigen den Stempel der Unvernunft aufgesetzt!
Der Crack-up Boom treibt wirklich seltsame Blüten.
Die EUdSSR kann man förmlich schon riechen.
Was kommt als nächstes ??
Terror,Hamster-Vogel-Schweine-Pferdegrippe-Pandemie" , Klima(global warming), CO2,Bankenwirtschaft, Aschewolken,etc...
Kann man nur mehr Brecht zitieren:
"Unsichtbar wird der Wahnsinn,
wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat!"
Warum eigentlich???
Der Hr. Banker muß doch selber zugeben, daß kurzfristig noch was "Drinnen" ist.
Und in dieser Kurzfristigkeit werden, so ist zu befürchten, noch ein paar Hiobsbotschaften eintrudeln.
Lt. Analysten hat Gold eine Prognose bis USD 2300.-
EINMAL Kaufen, und wenn sich die Lage beruhigt hat, EINMAL verkaufen.
Da hat man auch die Spanne im Griff.
Richtige Probleme gibts erst, wenn Goldbesitz per gesetz verboten wird.
Erst dann ist die Kacke am Dampfen, so wie wir Mühlviertler zu sagen pflegen.
Massive Verkehrsprobleme durch Schneemassen
Eurokrise bringt Credit Suisse ins Straucheln
CAS verurteilt Ex-Radprofi Jan Ullrich wegen Doping
Neue Vorwürfe gegen Grasser in der Causa "Telekom"