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Oberösterreich verliert Konzernzentralen

LINZ. In Kürze ist die MCE AG in dieser Form Geschichte, und Oberösterreich hat eine Konzernzentrale weniger. Eine Entwicklung, die für viele ein Alarmsignal ist.

25 Kommentare 13. März 2010 - 00:04 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
_guenther (1847)
15.03.2010 13:16 Uhr
Grauenhafte Wirtschaftspolitik

Kein Wunder, wenn es bald keine großen Firmen mehr in Österreich gibt. Immerhin wird die Verlagerung der Produktion in den Osten und nach China von der EU großzügig gefödert. Auch die österr. Politiker schauen tatenlos zu. So wird die Arbeitspolitk immer größer werden, denn nur regionale Firmen schaffen Arbeitsplätze.

(0)
sonne-licht (1171)
14.03.2010 23:49 Uhr
selber schuld

jeder mitarbeiter und österreicher hat durch sein wahlverahlten ja durchs nichts tun und biertischgeprabbel dazu beigetragen!

nachher zu schreien ist einfach zu spät!

selber schuld kein mitleid!

wer nichts dazu beigetragen hat der werfe den ersten stein!

naivität schließt als schuldigen mittäter nicht aus!

(0)
cicero (4052)
14.03.2010 09:29 Uhr
Konzernzentralen ?

Ja, wo bleiben sie die Konzernzentralen ?

BMW (wenn auch bayrisch)
Borealis
Fronius
Rosenbauer
Internorm
Spar
XX Lutz
Raika
Erste Bank
ÖMV
Post AG
ÖBB (leider)
.... ....

Wer hilft diesen Paradebetrieben ?
Niemand.
Sie werden im Gegenteil noch "abgezockt".

Stehen wir auf.
Und stehen wir zu unseren Betrieben.

Es lohnt sich.
Für Alle.

(0)
ElimGarak (175)
14.03.2010 22:18 Uhr
mhm

bmw wird abgezockt... ist doch schwachsinn, solchen betrieben wird dermassen unter die arme gegriffen, dass es sich für diese betriebe nicht auszahlt in billiglohnländer zu migrieren. gerade eben bmw in steyr ist ein paradebeispiel. steuererleichterungen, infrastrukturunterstützung, ausbildungsschemata in regionalen FH die in quuasi für bmw erstellt wurden.... deswegen hatte sich dies konzern vor einiger zeit in der startegischen langezeitplanung nicht auf steyr zu verzichten...

(0)
Pilatus (10218)
13.03.2010 18:04 Uhr
Oberösterreich am Ende

Wir leisten uns einen Wirtschaftslandesrat, der nix vorweisen kann als eine Taxlerkonzession, wir leisten uns einen Landeshauptmann, der sicher besser Religionslehrer geblieben wäre und nicht Landes-Finanzguru , wir haben einen Genussferdl, der bald zur OÖ. Versicherung gewechselt wird, aber nur weiß´, dass die Hagelversicherung irgendetwas mit Bauernschläue zu tun hat ....... und so geht es mit diesen Kapazudern weiter.

Die Konzernzentralen wandern ab, kein ÖVPler rührt ein Ohrwaschl, aber der aufgeblähte Beamtenapparat bleibt, der bald nicht mehr finanziert werden kann.

Das ist Pühringers Oberösterreich, da "hummerts" gewaltig.

(0)
scharfer (921)
14.03.2010 15:46 Uhr
pilatus

es ist doch bekannt, daß in öst. auch der größte versager etwas werden kann, wenn er einen politiker hinter sich hat. haben in oö genug beispiele!!!

(0)
Pilatus (10218)
14.03.2010 22:34 Uhr
scharfer

Bestes Beispiel ist doch die Hummer ..... oder ?

(0)
Sperling (366)
14.03.2010 15:14 Uhr
Politik

Diese Aufzählung ist etwas kurz und sehr unvollständig geraten.
Wir leisten uns beispielsweise einen Ackerl, einen Anschober u.s.w. Auch einen Haider den sich jetzt die "Stadtbetriebe" leisten, haben wir uns sehr lange geleistest.

(0)
CAT1 (97)
13.03.2010 18:56 Uhr
Danke, Sie sagen es !

Leider haben wir nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Denn die Gegenseite - Ackerl, Ex-Haider - da erübrigt sich jeder Kommentar.

(0)
stanley_beamish (760)
13.03.2010 18:14 Uhr
dazu kommt noch

dass 2/3 der unternehmer die wkö für einen verein halten, der nur zum selbstzweck da ist, mit selbstdarstellern und wichtigtuern, die lieber die zeit in der wkö, als in ihrem eigenen betrieb verbringen...

10 wirtschaftskammern und hunderte bezirksstellen, vollkommen überholte zwangsdienstleitungsstellen, die von der wirtschaft unfeiwillig bezahlt werden müssen !

(0)
CAT1 (97)
13.03.2010 18:57 Uhr
marcos (286)
14.03.2010 17:38 Uhr
Wenn ich nur was dagegen sagen könnte?
oeggoe (8593)
13.03.2010 16:02 Uhr
Oberösterreich verliert Konzernzentralen??

OOE hat vollauf damit zu tun, den Dunstkreis des Giebelkreuzes zu hofieren.

Da bleibt leider nix übrig für "Konzerne"

(0)
harpoon (159)
13.03.2010 15:47 Uhr
.

wenn man in wels ein gewerbegebiet aufbauen möchte, am einzig sinnvollen ort, zwecks schaffung von arbeitsplätzen, wohlstandssicherung, usw., dann kommen die grünen träumerinnen und sagen:
das dürft ihr nicht, dort leben 3 brachvögel und die flieger-barone tun denen nichts.

gleichzeitig hat zb wels soviele arbeitslose wie schon lange nicht mehr.


also, wen wunderts, dass auf die art aus OÖ immer mehr weggehen und immer weniger nachkommen werden.






.

(0)
Sperling (366)
14.03.2010 15:16 Uhr
Projekte

Die Grünen arbeiten außerdem mit der FP sehr gut zusammen - siehe Sportzentrum.

(0)
eulenauge (16117)
13.03.2010 09:49 Uhr
Was gern vergessen wird: Mit dem

Holding-Sitz verschwinden nicht nur "die paar" Arbeitsplätze an der Konzernspitze, es werden auch industrienahe Dienstleister wie Werbeagenturen, Caterer, Steuerberatungs-, Notariats- und Rechtsanwaltskanzleien - nebst den dadurch anfallenden Botendienst-Dienstleistern - nicht mehr am Ex-Standort benötigt.

Das geht von Entwurf & Druck der Konzernbilanzen über die EDV-Wartung bis zum Service der Vorstandskarossen in der Vertragswerkstatt - summa summarum entfleucht also ein Vielfaches der in der Holding selbst verblichenen Arbeitsplätze.

(0)
harpoon (159)
13.03.2010 15:48 Uhr
also geh
stoeffoe (9476)
13.03.2010 17:44 Uhr
Was verstehst du denn davon?
eulenauge (16117)
13.03.2010 17:56 Uhr
Er hat das "Schwarzbuch des

Kommunismus" gelesen, Buchstabe für Buchstabe. Also versteht er von allem was, weil der Kommunismus an allem schuld ist.

(0)
marcos (286)
14.03.2010 17:41 Uhr
Zwei Blinde sprechen übers Sehen!
CAT1 (97)
13.03.2010 09:29 Uhr
Warum kam es zum Niedergang ?

Der VA Industrieanlagenbau hatte durch den weltweit bekannten Namen "Voest Alpine" und der Tatsache, daß am eigenen Standort ein eigenes Stahlwerk als Referenz zur Verfügug stand, bis in die 90er Jahre die besten Chancen, weltweit Industrieanlagen in Milliardenhöhe zu errichten.

Überheblich wurde nur mehr in Milliarden gerechnet.

Betriebsräte verhinderten jede leistungsorientierte Personal- und Lohnpolitik.

Loyalität zum Vorgesetzten statt Leistung war gefragt.

Im mittleren Management regierten Machtkämpfe und Korruption - so wurden z.B. Aufträge an Subfirmen auch zum 10(!) fachen des Marktwertes vergeben, sobald mehr an Schmiergeld in Aussicht stand.

Entscheidungsträger suchten nur den schnellen eigenen Profit ohne Rücksicht auf die Zukunft des Unternehmens.

Wahrscheinlich verhielt es sich im oberen Management nicht viel anders - als kleiner Angestellter hatte ich aber keinen Einblick in die oberen Etagen.

Wirklich schade um dieses Unternehmen !

si@aon.at

(0)
konkel (1682)
13.03.2010 14:12 Uhr
Betriebsräte verhindern ....

Ja ja die alte Leier: Anpassung der Löhne nach unten und dann muß der Staat Geld zuschiessen, das die Leute trotz harter Arbeit überleben können, z.b. Wohnbeihilfe.
Würden die Unternehmen ordentliche Löhne bezahlen (z.B. Mindestlohn € 10,00 brutto pro Stunde) könnte sich der Staat einiges an Sozialzuschuss (zb. Wohnbeihilfe) ersparen.

So schauts aus !

(0)
CAT1 (97)
13.03.2010 15:21 Uhr
Ja, die Betriebsräte verhinderten bei

Konsum, ehem. VOEST, DDSG, Steyrwerke, AMAG, Austria Tabak, Semperit, Puch Graz, ÖBB, Salinen Austria, Bank Austria, Volkstheater, ARBÖ, Cosmos, AUA.... Alles Milliardengäber. Noch weitere Beispiele gefällig ?

(0)
eulenauge (16117)
13.03.2010 14:55 Uhr
Tja, WTO-Beitritt Chinas - nicht

verhindert. Osterweiterung - im Sinne der Erweiterungsgewinnler mit frenetischem Jubel begrüßt.

Also begnügt euch auch mit einem Lohnniveau, das irgendwo zwischen bulgarischem und chinesischem liegt - das ist freie Marktwirtschaft, und die habt ihr doch gewollt.

Und lernt Schuhputzer - in der Hoffnung auf die Trinkgelder chinesischer Touristen.

Wohnbeihilfe braucht ihr nicht - gewöhnt euch an die Stockbetten als Bettgeher - bei "voller Kost voll" ist auch die Benutzung der Hausfrau inbegriffen.

Und freut euch an den weiter steigenden Bezügen & Pensionen Öffentlich Verdiensteter.

Bankster, Bauern & Beamte - die Fronherren der Neuen Zeit.

(0)
gegenstrom (5976)
13.03.2010 05:31 Uhr
"für ausländische Spitzenkräfte lebenswerter "

....so eine billige Ausrede! Wo die Zentrale ist entscheidet immer noch die Konzernspitze.
Und es müsste langsam dämmern, dass die EU zu einem Industriefriedhof verkommt, denn jetzt ist Asien gefragt wo keine Umweltstandards und Mindestlöhne bestehen.
Man kann nur hoffen, dass nicht die vielen Landeshaftungen umsonst vergeben wurden - aber da erfährt man sicher nichts!

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