NEW YORK. 2200 Seiten stark ist der am Donnerstag veröffentlichte Prüfbericht über die US-Investmentbank Lehman Brothers. Schockierendes Ergebnis: Lehman war schon Wochen vor dem Zusammenbruch im September 2008 zahlungsunfähig.
Kommentare zu diesem Artikel
hyperinflation (1929)
13.03.2010 12:45 Uhr
Der Wecker klingelt immer lauter...
Manche Meldungen gehen in diesen Tagen ein wenig unter. Diese hier zum Beispiel: Im Februar hat das Defizit im US-Haushalt einen neuen Monatsrekord erreicht. Der Fehlbetrag liegt bei 220,9 Milliarden US-Dollar, das sind 162 Milliarden Euro oder 14 Prozent (!) mehr als im Vorjahresmonat.
Wenn juckt dies schon,denkt der vermeintlich österreichische Gutmensch.
Aber auch in Austria sind die Staatsschulden auf einen neuen Rekordstand angewachsen. Ersorginiserregend für meinereins!!!
Wer da glaubt, das alles sei doch harmlos und durchaus beherrschbar, der irrt sich. Das Problem an diesen vermaledeiten Schulden ist nämlich, dass sie nicht linear wachsen. Wegen des Zinseszinseffekts steigen die Schuldenberge exponentiell.
Exponentiell ???Was ist dies bitteschön??
Die selbsternannten Linken Intelektuellen Parastiten können dies sicherlich erklären,aber wollen sie dies überhaupt????
Was das in der Praxis bedeutet, kann man sich an einem Beispiel verdeutlichen:
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hyperinflation (1929)
13.03.2010 12:51 Uhr
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Intelektuellen Parastiten
Gut teusch schreiben???
Nehmen wir an, wir hätten eine Bakterienkultur. Diese Bakterien vermehren sich durch Zellteilung, deshalb steigt die Zahl der Bakterien mit der Zeit immer schneller an: Aus zwei Bakterien werden vier, dann acht, 16, 32, 64, 128 und so weiter. Nach nur 20 Teilungsschritten gibt es mehr als eine Million Bakterien.
Wir beginnen unser Experiment um elf Uhr und wissen, dass sich die Zahl der Bakterien in jeder Minute einmal verdoppelt. Der Behälter mit der Nährlösung, in dem sich die Bakterien vermehren, wird um Punkt zwölf Uhr voll sein.
Die Frage ist nun: Wann ist der Behälter halbvoll? Um halb zwölf vielleicht? Um 20 Minuten vor zwölf? Um Viertel vor zwölf? Um fünf vor zwölf? Nein, exakt um eine Minute vor zwölf ist der Behälter halbvoll. Warum? Weil sich die Zahl der Bakterien in der letzten noch verbleibenden Minute noch einmal verdoppeln kann – dann ist der Behälter bis zum Rand gefüllt.
Was das mit der Finanzkrise zu tun hat?
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hyperinflation (1929)
13.03.2010 12:58 Uhr
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Auch die Schulden der Staaten wachsen exponentiell. Schuld daran ist der Zinseszinseffekt. Deshalb unterschätzen wir alle die Dimensionen dieser Krise seit ihrem Ausbruch im Sommer 2007.
Und das wird auch bis zum Schluss so bleiben: Denn jetzt, um eine Minute vor zwölf, da glauben die Menschen, dass alles beherrschbar ist, die Regierung hat die Sache im Griff, die vielen Rettungspakete werden die Sache schon richten – der Behälter ist schließlich erst halbvoll. Und da Politiker und Medien nicht müde werden, die Probleme herunterzureden und die Menschen zu beschwichtigen, werden die allermeisten am Ende mit leeren Händen dastehen.
Sie werden nicht erkennen, dass allergrößte Eile geboten ist, wenn der Behälter "erst" halbvoll ist. Die meisten werden erst in der allerletzten Sekunde bemerken, was da gespielt wird - und dass es kein Entrinnen mehr gibt.
Natürlich ist es dann längst zu spät, um noch irgendetwas zu retten.
Das ist eben Schicksal..
Gott bewahre die Deinen!
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unbekannt (1)
13.03.2010 02:14 Uhr
Der Report wirft dem Management sehr wohl Fehlverhalten vor, insbesondere dem CEO Richard Fuld und den CFO's. Nur das board of directors wird entlastet. Die gleichzeitige Taetigkeit als director und CEO entlastet Richard Fuld nicht.
Insofern empfehle ich dem Autor des Artikels, den Bericht zu lesen !
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