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Hilfsaktion für Griechenland könnte bis zu 25 Milliarden Dollar kosten

PARIS. Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF) schätzen die Kosten einer Hilfsaktion für das hoch verschuldete Griechenland einem Zeitungsbericht zufolge auf 20 bis 25 Milliarden Dollar.

Derartige Summen seien nötig, um die Märkte von der Solidität eines Hilfsprogramms zu überzeugen, berichtete die französische Zeitung "Le Monde" am Freitag ohne Nennung von Quellen. Sowohl Griechenland als auch einige andere Vertreter der Eurozone wollten IWF-Hilfen nicht gänzlich ausschließen. EU-Wirtschaftskommissar Joaquin Almunia sei jedoch gegen mögliche Hilfen des Fonds und EZB-Präsident Jean-Claude Trichet erachte solche Maßnahmen als "Demütigung".

Die Zeitung zitierte einen IWF-Experten mit der Aussage, dass nach Einschätzung des Fonds weder die französische noch die deutsche Regierung Griechenland mit mehreren Milliarden unter die Arme greifen würde. Eine IWF-Sprecherin wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.

Die desolate Haushaltslage Griechenlands hat die Furcht vor einem Auseinanderbrechen des Euroraums geschürt. An den Märkten wird daher über einen geheimen EU-Rettungsplan für Griechenland und andere starkverschuldete Euro-Länder wie Portugal und Spanien spekuliert, obwohl diese nach dem EU-Vertrag verboten sind. Hochrangige Vertreter der Europäischen Zentralbank (EZB) und der EU haben in den vergangenen Wochen öffentlich erklärt, der IWF sei nicht die richtige Organisation für eine Rettung Griechenlands. IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn hatte dagegen am Donnerstag betont, der Fonds sei bereit zu helfen, sollte Griechenland dies erbitten.

EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark bescheinigte Griechenland Fortschritte bei seinen Bemühungen um eine Konsolidierung der Finanzen. Das Land habe bereits einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung getan, sagte er in einem Interview der "Deutschen Welle". Auf die Frage, ob die Schaffung eines Europäischen Währungsfonds sinnvoll wäre, sagte er: "Ich halte Überlegungen, zusätzliche Mittel zur Verfügung zu stellen, ... nicht für ein notwendiges Instrument. Und das ist auch nicht vereinbar mit den Geschäftsgrundlagen, auf die man sich beim Start der Währungsunion verständigt hatte."

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Nettozahler und Nettoempfänger · von cicero (3624) · 06.02.2010 22:57 Uhr

Das ist in der EU der Unterschied zwischen Nettozahlern und Nettoempfängern:

Nettoempfänger bekommen: 25 Milliarden € (??)
Nettozahler (wie Österreich) bekommen:
Sanktionen (bzw. "Zwangsmaßnahmen") !!

Das nennt man: Sado-Maso-EU-Politik !
Und die Österreicher jammern nun über die "Peitsche" ???

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Sorry: 25 Milliarden $ statt € · von cicero (3624) · 06.02.2010 23:06 Uhr

Es kommt ein bißchen "billiger":
nur $ , nicht € !!!

In $ können wir ja viel leichter zahlen, der $ ist ja ohnehin "nichts mehr wert" ...

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Keinen EURO aus Österrreich · von funfunfun (764) · 06.02.2010 09:18 Uhr

für diesen Haufen dort unten. Ständig Siesta dort unten im Süden und der Rest soll für diese Schauer dann blechen - Nein - Danke!!!!

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Artikel 05. Februar 2010 - 20:36 Uhr
apa/ nachrichten.at
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Baufällig: Griechenlands Wirtschaft  Bild: Neumayr

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