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EU verschreibt Griechenland eine Radikalkur bei den Staatsfinanzen

BRÜSSEL/ATHEN. Auf den drohenden Staatsbankrott in Griechenland reagiert die EU-Kommission mit drastischen Auflagen. Innerhalb von zwei Jahren muss das Budget saniert werden. Der EU sitzt die Angst um die Stabilität des Euro im Nacken.

9 Kommentare 04. Februar 2010 - 00:04 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
gegenstrom (5360)
05.02.2010 13:01 Uhr
Ein verhängnisvoller Beschluß

der radikale Sparkurs: Einstellungsstopp im öffentlichen Dienst, Erhöhung des Renteneintrittsalters und Lohnkürzungen. Sollte Griechenland diese ambitionierten Sparziele dennoch nicht erreichen, verlangt die EU Strafzahlungen. Es ist wenig hilfreich, wenn ein Land dafür, dass es stark verschuldet ist, weitere Schulden aufnehmen muss, um eine Strafe für die Verschuldung zu zahlen.
So setze man einen gefährlichen Teufelskreis in Gang, der zwar der Logik der europäischen Fiskalpolitik entspreche, ökonomisch aber unsinnig sei. Die Menschen in Griechenland sind die Leidtragenden
dieser Politik. Sie zahlen mit noch mehr Arbeitslosigkeit und Armut.
Das Vorgehen der EU erinnere stark an die gescheiterte Entwicklungspolitik von IWF und Weltbank in den 80er und 90er Jahren.
"Diese Institutionen sind mit ihren radikal-neoliberalen Reformen für viel Armut und Hunger in der Welt verantwortlich. Die EU scheint vom
Scheitern dieser Politik wenig gelernt zu haben.
Wer sind die nächsten Sünder?

(0)
ovi (39)
05.02.2010 15:02 Uhr
Verhängnisvoller Beschluß ???

Statt der üblichen Parolen (radikal-neoliberal etc) ein paar Fakten.
1. Griechenland hat sich den Beitritt zum EURO mit fragwürdigen + geschönten Daten er-
schwindelt.
2. Als Mitglied der EWU sind die Griechen in keiner Weise vergleichbar mit Staaten wie
Argentinien oder Venezuela
3. Griechenland hat eine lange Geschichte mit Zahlungsproblemen. In den letzten 200
Jahren mußte das Land 5 Mal Bankrott erklären oder Umschuldungen vornehmen.
Insgesamt war es in der Hälfte der Zeit in
Zahlungsschwierigkeiten.
4. Konsolidierungspläne zu ehrgeizig d.h.
öffentl. Defizit von 12,7% auf 3% in 4 Jahren ist zu schnell. Defizitreduzierung JA,ab
aber etwas mehr Zeit notwendig.
5. In einer demokratischen Gesellschaft ist unabdingbar, daß die Bürger die Notwendigkeit von soliden Staatsfinanzen dauerhaft und aus Überzeugung mittragen.
6. EURO wird nicht an Griechen zerbrechen, da Griechenland gerade 3 % der europäischen
Wirtschaftsleistung ausmacht.
7.EU muß Zügel in die Hand nehmen.

(0)
herbertw (11922)
04.02.2010 09:31 Uhr
Wie verrückt ist doch Österreich

Ein österr. Bundesland kann eine außer Rand und Band geratene Gemeinde „unter Kuratel stellen“. Sogar die EU kann ein ganzes Mitglieds-Land entmündigen.
-
Aber der Staat Österreich kann das verrückt gewordene Bundesland Kärnten nicht disziplinieren?
Ja sind wir denn schon völlig verblödet?

(0)
fürdiekatz (16)
04.02.2010 08:44 Uhr
das kommt davon

wenn man lauter arme länder in die EU
einbindet z.b. bulgarien usw.
und den jenigen denen es etwas
besser geht werden dadurch noch
geschwächt. bald gehören wir auch
zu den *ärmeren*

(0)
Bergonzi (1477)
04.02.2010 07:49 Uhr
EU

und wann kommt Österreich unter Kurantel, lang kanns ja nicht mehr dauern!!

(0)
2good4U (2431)
04.02.2010 07:12 Uhr
Wieder mal typisch!

Gehälter kürzen und Verbrauchersteuer erhöhen. Auf Deutsch muss mal wieder der kleine Mann ins Geldbörsel greifen. Mal schaun ob der die höheren Steuern mit einem niedrigeren Gehalt zahlen kann, oder ob einfach weniger gekauft wird, was die Wirtschaft auch wieder bremst. Von nix kommt nix.

(0)
feelgood40 (3807)
04.02.2010 06:47 Uhr
die fotos auf nachtichten.at ...

werden a immer miserabler he:

* sehr oft nur bruchstücke von IRGENDETWAS
* massive auflösungsprobleme
hm ?

(0)
gegenstrom (5360)
04.02.2010 05:52 Uhr
der Anfang vom Ende des EURO?

Es ist logisch unmöglich, dass diese Staatsschulden zurückgezahlt werden, bzw nur um den Preis, dass sich Unternehmer und Haushalte entsprechend mehr verschulden:
Aber wo sind die Verantwortlichen die den EURO erfunden haben? EINE Währung kann NUR mit gleicher Sozial-, Steuer- und Wirtschaftspolitik funktionieren. Wer bestimmt die Währungspolitik und steuert Inflation etc.?
Bin neugierig wie sich das noch entwickelt - auch in Österreich.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32002/1.html

http://www.webinformation.at/material/Pyramidenspiel-Geldsystem.pdf

(0)
crack up boom (495)
04.02.2010 20:08 Uhr
Die

Entwicklung ist erstaunlich einfach zu beantworten,obwohl der gemeine Mensch dies nicht glauben kann oder will !!

Ein Reset ist unausweichlich,wobei es drei zur Auswahl stehende Szenarien gibt,die sich untereinander auch paaren können und aller Voraussicht auch werden!

; Staatsbankrott
; Hyperinflation
; Kriegsmaschinerie

(0)
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