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Trenkwalder braucht dringend Geldgeber

SCHWADORF. Österreichs größter Personalüberlasser, Trenkwalder, muss seiner kreditfinanzierten Expansion Tribut zollen. Die Firmenanteile sind an die Banken verpfändet, ein Verkauf steht im Raum.

Firmengründer Richard Trenkwalder bestätigt im OÖN-Gespräch, dass er auf der Suche nach einem Finanzinvestor sei. Dies sei allerdings als Vorbereitung für einen Börsegang zu sehen. „Diesen alten Traum will ich 2012 oder 2013 auch realisieren.“ Bereits vor einigen Jahren plante der Fußballsponsor einen Börsegang – zu dem es nie gekommen ist.

In der Branche heißt es, dass es zuletzt akute Liquiditätsprobleme gab, die erst ein Kredit der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich in der Höhe von 20 Millionen Euro löste. Dafür wurden die Anteile an der Dachgesellschaft verpfändet.

Im Firmenbuch ist nachzulesen, dass die bisherigen Aktionäre um die Familien-Privatstiftung mit 22. Jänner 2010 ausgeschieden sind – noch ohne Angabe eines neuen Eigentümers. Trenkwalder sagt, dass er nach wie vor Herr im eigenen Haus sei.

Dem Vernehmen nach planen die Banken einen Verkauf an potente internationale Branchenriesen wie Randstad und Adecco. Ersterer ist in Österreich nicht vertreten und könnte mit einem Schlag die Marktführerschaft übernehmen. Trenkwalder dazu: „Ich lasse mir das Unternehmen nicht wegnehmen.“

Fakt ist, dass mit Alejandro Eduardoff RLB und Erste Bank einen neuen Finanzvorstand installiert haben, der „für einen weiteren Professionalisierungsschub“ (Trenkwalder) sorgen soll. Noch ein weiterer Vorstand soll kommen, um die internationalen Expansionspläne, die der 61-Jährige nach wie vor hegt, umsetzen zu können.

Abfluss in Oberösterreich

Auch andere Jobs sind zu besetzen. So sollen in Oberösterreich vier Niederlassungsleiter binnen weniger Tage gegangen sein. Auch ein langjähriger Geschäftsführer hat vor wenigen Tagen gekündigt.

Trenkwalder hat 85 Einzelgesellschaften mit 450 Standorten in 20 Ländern und beschäftigte 2009 53.000 Zeitarbeiter.

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Zukunft - Menschenhandel an der Sklavenbörse · von heli (835) · 01.02.2010 20:15 Uhr

Die 53000 (dreiundfünfzigtausend) Sklaven werden in Zukunft an der Sklavenbörse gehandelt, dafür werden die Banken schon sorgen!
International erlaubter Menschenhandel!

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Interessant, dass der größte · von hopfo (2334) · 31.01.2010 07:42 Uhr

Personalüberlasser von den Banken an "potente internationale Branchenriesen" übergeben werden soll.
Gewinne privatisieren, Verluste verstaatlichen!
Der größte Personalüberlasser wäre eigentlich in öffentlicher Hand, nämlich das AMS. Ich fage mich schon lange, wieso die Gesellschaft den lukrativen Menschenhandel an "potente internationale Branchenriesen" (ehemal. Plantagenbesitzer?) verschenkt traurig

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der richard hat sich mit sponsorgelder · von oneo (6062) · 30.01.2010 16:51 Uhr

für erfolglose fußballclubs wie 1860 keinen guten dienst erwiesen. da sind 100 tausende geflossen. auch die admira hat er großzügig unterstützt. der wollte es dem onkel franky nachmachen, aber da war die geldschatulle um vieles zu klein. sponsoring zahlt der stronach aus der portokasse.

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Artikel 30. Januar 2010 - 00:04 Uhr
Von Sigrid Brandstätter
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