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Barometer Zeitarbeit zeigt wieder nach oben

WIEN. Nach dem massiven Einbruch im Vorjahr stellen Betriebe wieder vermehrt Zeitarbeiter an. Drei Viertel der Zeitarbeiter kommen aus der Arbeitslosigkeit.

Die Zeitarbeitsbranche spürt als erstes, ob es in der Wirtschaft nach oben oder nach unten geht. 2009 gingen rund 12.000 Zeitarbeitsplätze in Österreich verloren. Zwischen 7000 und 8000 Zeitarbeiter wurden jetzt wieder neu eingestellt, berichtet der Bundesobmann der Personaldienstleister in der Wirtschaftskammer (WKÖ), Gerhard Flenreiss.

Zeitarbeit nachgefragt wurde zum Beispiel von General Motors und dem steirischen Auto-Cluster, noch sehr unsicher dürfte die Situation in Oberösterreich sein, so Flenreiss.

Ein Zeitarbeiter ist zum entsprechenden Kollektivvertrag beim Zeitarbeitsunternehmen oder Arbeitskräfteüberlasser angestellt. 1300 solcher Gewerbeberechtigungen sind ausgegeben. Ende Juli 2009, mitten in der Wirtschaftskrise, gab es 57.230 Leiharbeiter.

Drei Viertel der Zeitarbeiter kommen aus der Arbeitslosigkeit. Das heißt, mehr als 70 Prozent waren vor ihrem Job als Zeitarbeiter arbeitslos. Etwas mehr als die Hälfte der Betroffenen wird nach dieser Beschäftigung wieder arbeitslos, 26 Prozent gehen jedoch in ein anderes Beschäftigungsverhältnis über.

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Artikel 23. Januar 2010 - 00:04 Uhr
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