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Euro überstand Rezession und Finanzkrise ohne Blessuren

LINZ. Die europäische Gemeinschaftswährung hat sich in der Finanzkrise wacker geschlagen. Auch für das nächste Jahr erwarten die Experten einen stabilen Euro, trotz der Budgetprobleme in vielen Eurostaaten.

Der Euro hat im abgelaufenen Jahr 2009 gegenüber dem US-Dollar um 3,5 Prozent an Wert zugelegt. Trotz eines leichten Rückschlages im Dezember sollte im kommenden Jahr der positive Trend anhalten, erwarten Experten.

Die Stärke des Euro war aber in erster Linie eine Schwäche des US-Dollars. Das Rekord-Budgetdefizit in den USA und eine im Vergleich zur Europäischen Zentralbank (EZB) expansive Geldpolitik der US-Zentralbank haben ein negatives Umfeld für den Dollar geschaffen, und davon habe der Euro profitiert, sagt Rainer Singer, Devisenexperte der Erste Bank.

Die Euro-Schwäche im Dezember führt Singer aber nicht auf die Defizitprobleme vor allem in Griechenland zurück. Dies sei eine Marktkorrektur, aber keine Trendwende gewesen. Er erwartet, dass der Euro bis Jahresmitte wieder auf 1,55 Dollar steigen wird.

Dollar-Schwäche gut für Gold

Nicht nur der Euro, auch das Gold hat von der Dollar-Schwäche im zu Ende gehenden Jahr 2009 profitiert. Anleger konnten in diesem Jahr auf Dollar-Basis knapp 27 Prozent Wertzuwachs erzielen, in Euro waren es immerhin auch noch 25 Prozent.

Seinen Höhepunkt erreichte der Goldpreis Anfang Dezember mit 1212,6 Dollar je Feinunze. Aber gleichzeitig mit dem Wiedererstarken des Dollars in den vergangenen Wochen ging es auch mit dem Goldpreis wieder leicht bergab.

Ronald Stöferle, Goldexperte der Erste Bank, sieht den Aufwärtstrend bei Gold aber weiter intakt. Er erwartet bis Jahresmitte 2010 einen weiteren Anstieg auf 1300 Dollar pro Unze. Nicht alle Experten teilen diesen Optimismus. Sie sehen den Goldpreis eng an die Kursentwicklung des US-Dollars gebunden. Sollte der Dollar gegenüber dem Euro wieder nachgeben, könnte auch der Goldpreis wieder sinken.

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Bankdirektoren mit leeren Beuteln · von cicero (3624) · 30.12.2009 17:28 Uhr

Der Euro ist aus der Finanzkrise ?
Daß ich nicht lache, das Lachen ist mir vergangen.
Milliarden € haben wir den unfähigen Bankdirektoren nachgeschmissen, als "Rettungspakete" ??

Und nun führen diese Unfähigen eine "große Klappe" ???
Bitte zahlen meine Herren !!!
Bar auf die Kasse !
Das geht nicht mit 8 % Eigenkapital ?
Aber "Boni" gibt es trotzdem ?

Wir werden Euch drankriegen.
Fahrlässige Krida ist immer noch strafbar, besucht doch Elsner im Gefängnis und fragt einmal nach ....

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Devisenexperten · von crack up boom (495) · 30.12.2009 16:58 Uhr

gibt es in Österreich???

Fällt mir beim besten Willen keine derlei Koryphäe ein,die auch nur annähernd die Lage bzw.Korrelationen der Währungen versteht!!

Meister im Sinne eines SOROS sucht man hier vergebnes!!

Wie denn auch,wenn die Hochschüler durch Links-linke völlig falsches Zeugnis gelehrt bekommen!!

Wie dem auch sei,der Euro zum Dollar war heuer lediglich eine Bärenmarktrally die ja bereits heftig korrigiert wird.

1,20 bzw. 1,25 sind nächstes Jahr bei Weitem realistischer als 1,55!!!

Die Anreißerzeile alleine steht ja absolut conträr zur Wirklichkeit!!

Keinerlei Blessuren-natürlich nicht -konnte man sie derweil noch mit Quantitative easing vermeiden.
Nur diese Art von Appeasement-Politik wird uns die Dekade des Resets (Neuordnung der Machtverhältnisse ,wobei Asien als grösser Gewinner hervorgehen dürfte)bringen.

Euro ade wird es dann heißen!

Wollen sich die Gutmenschen eigentlich selbst in den "Säckel" lügen ,den Anschein macht es durchaus!!

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Eine Art · von crack up boom (495) · 30.12.2009 17:02 Uhr

Black Wednesday könnte ich mir durchaus in Bälde für etablierte vermeintlich sichere Währungshäfen vorstellen!!

Dann ist endgültig Schluss mit lustig!!

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Artikel 30. Dezember 2009 - 00:04 Uhr
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Bild: weihbold

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