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Party-Stimmung an den Börsen füllt die nächste spekulative Blase

LINZ. Seit März hat sich der Wert der im Wiener Leitindex enthaltenen Aktien fast verdoppelt. Experten warnen davor, dass die Erholung der Börsen viel zu schnell geht. Sie befürchten einen Rückschlag mit Auswirkungen auf die Realwirtschaft.

9 Kommentare 17. Oktober 2009 - 00:04 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
2good4U (2408)
19.10.2009 08:45 Uhr
Um überschaubar zu sein,

muss die Wirtschaft klein genug sein.
Es ist an der Zeit, dass wir uns nichtmehr von Anderen Ländern und Kontinenten abhängig machen. Österreich wäre stark genug sich selbst mit fast allem was nötig isz zu versorgen. Und die Rohstoffe die wir importieren müssen (Öl etc.) sollten wir ehestmöglich durch Alternativen ersetzen um unsere Unabhängigkeit wieder zu erlangen. Österreich braucht echte Güter. Echte Häuser, echtes Essen. Durch Spekulanten wird nichts produziert! Sie sind die eigentlichen Sozialschmarotzer. Auf Kosten der Gesellschaft bereichern sie sich.

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gegenstrom (5347)
19.10.2009 07:07 Uhr
warum kommts nicht zur Finanztransaktionssteuer?

Weil die "Volksvertreter" so viel Geld aus unseren Steuern "verdienen" dass sie selbst mit ihrem Einkommen bei der Gruppe der Spekulanten mit-beteiligt sind. Dazu kommt die Drohung der Kapitalisten überhaupt keine Steuer zu zahlen und abzuwandern.
Und die Politiker haben noch nie bei sich selbst einzusparen begonnen, da muß der "Kleine Mann" den Kopf hinhalten.
Aber die 2. Krise kommt schneller als uns lieb sein kann, denn ohne radikale Änderung des Finanzsystems kommt die ganze Welt vom Regen in die Traufe. Wer soll die steigenden Budgetdefizite jemals stoppen oder gar abbauen?
Das erste wäre ein Preis UND Lohnstopp! Aber die Spekulanten wollen immer noch mindestens 10% Ertrag fiktives Kapital, das nur aus Zahlen besteht aber keinen Wert hat.

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honoridefix (252)
19.10.2009 01:18 Uhr
Verantwortung tragen vor allem auch

Politiker, die es jahrzehntelang versäumten, entsprechende Analysen zu erstellen und rechtzeitig die nötigen Regeln schaffen, besonders im angloamerikanischen Raum, aber auch auf EU-Ebene. Wenn zum Beispiel auf dem Papier 100 mal mehr Erdöl gehandelt wird, als tatsächlich gebraucht wird, handelt es sich sicher um eine von der Realwirtschaft losgelöste Spekulation - nicht zufällig stand der Ausbruch der Krise in Zusammenhang mit einem spekulativen Ölpreis-Hoch von über 150$! Die Lobbys in Washington und Brüssel sorgten und sorgen offensichtlich wieder dafür, dass internationale, undurchsichtige Finanzakteure - aus welchen undemokratischen Ländern auch immer - mit der Realwirtschaft Katz und Maus spielen. Gleichzeitig lassen Sie sich als "Retter" feiern, vergessen aber zu betonen, das der einzige Retter das Geld der Steuerzahler war, bzw. der zukünftigen, die von ihrem Glück noch nicht allzuviel wissen.

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honoridefix (252)
19.10.2009 01:03 Uhr
Nur die Banker sind an allem schuld ?

Das ist Unsinn: Auch "der Steuerzahler" war einer der "gierigen Spekulanten"! Nämlich mittelbar über die von ihm gewählten Politiker, die wiederum andere aus ihrem Dunstkreis in diverse Vorstände und Aufsichtsräte von Unternehmen in Staatsbesitz schickten. Und viele dieser staatlichen Unternehmen, nicht nur Banken im Staatseinfluss auch kommunale Betriebe u.a. waren "gierige Spekulanten". Im übrigen wurden bisher die meisten Arbeitsplätze durch vernichtetes Privatvermögen über sinkenden Konsum/Investitionen vernichtet, während im öffentlichen Bereich (schuldenfinanziert) kaum Arbeitsplätze verloren gingen. Die staatlichen Hilfen um den Zusammenbruch der Banken zu verhindern, haben lediglich ein noch größeres Ausmaß an Arbeitsplatzvernichtung, zumindest bisher, verhindert. Eine Rückzahlung dieser Gelder wird von nicht staatlichen Banken sicher erfolgen müssen, aber wie schaut es bei den staatlichen Banken und Betrieben aus? Soll der Steuerzahler an sich selbst zurückzahlen?

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jack candy (432)
18.10.2009 22:20 Uhr
Geld zurück

Das Mindeste ist jetzt, dass die Politik die komplette Rückzahlung aller Hilfen verlangt und auch durchsetzt.
Es ist nicht zu akzeptieren, dass wegen einiger geldgieriger Verbrecher Hunderttausende ihren Arbeitsplatz verlieren oder keine ausreichende Bildung oder soziale Absicherung haben.

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oeggoe (7051)
18.10.2009 22:58 Uhr
Geld zurück???

Die Politik soll das Geld zurückverlangen??

Ausgerechnet diejenige Politik(er), die sich nach ihrer Abwahl ein Versorgungspöstchen in solchen Unternehmen (Aufsichtsrat,...) absichern möchten.
Es ist vermutlich sogar Absicht ,daß Hunderttausende ihren Arbeitsplatz verlieren oder keine ausreichende Bildung oder soziale Absicherung haben.
Denn ein dummes und armes Volk ist leichter zu manipulieren/regieren.

LEIDER

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jack candy (432)
18.10.2009 22:15 Uhr
Eh klar - Chance verpasst

Vor knapp einem Jahr (Ende Oktober/Anfang November 2008) gab es eine kurze Phase, da waren sogar die Banker/Bankster still, als das Ausmaß der Finanzkrise offensichtlich wurde. Damals haben es die Politiker verpasst diesen Wahnsinnigen strenge Regeln aufzuzwingen. Teilweise, weil sie selbt überrascht waren, teilweise weil sie zu feige waren und den Lügen der Geldmanager immer noch glaubten.
Mittlerweile ist es für wirksame Maßnahmen fast schon zu spät, die Bankster sind schon wieder so großmäulig wie vor der Krise.
Ist ja auch klar: Sie haben Mist gebaut, Milliarden in den Sand gesetzt, und sind praktisch völlig ungeschoren davon gekommen. Ganz im Gegenteil: Sie bekamen sogar noch Hilfe von den Steuerzahlern.
Folglich ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich das Szenario wiederholt.
Merkel (ausgerechnet die) hat schon Recht: Keine Bank und kein Unternehmen darf so groß werden, dass sein Zusammenbruch für die gesamte Wirtschaft gefährlich wäre.

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siddartha (95)
18.10.2009 11:29 Uhr
Zukunft

Der Treibriemen des kapitalistischen Wirtschaftssystems funktioniert nur mit stetig steigendem Wachstum. Durch die erreichte Marktsättigung ist aber kein echtes Wachstum mehr zu erzielen. Ein Scheinwachstum in einem Blasenmeer wird vorgegaukelt. Allerorten gibt’s verlogene Mogelpackungen. Der Schwindel ist aufgedeckt, das System kollabiert. Die Dollar-Leidwährung liegt auf dem Totenbett. Was passiert, wenn die 50 Billionen US-D Weltvermögen durch das 35fache an Luftbuchungen ausradiert werden? Während alle Börsen zusammen einen Wert von 36 Billionen US-D haben, explodierten die durch nichts gedeckten Derivate auf massive 684 Billionen US-D. Sie unterliegen keiner gesetzlichen Regelungen, keinen Auflagen durch die US-Börsenaufsicht, keiner Einlagensicherung, die für Verluste geradesteht....
[Hans Joerg Muellenmeister]

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=11853

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oeggoe (7051)
17.10.2009 08:06 Uhr
Party-Stimmung an den Börsen ???

Dieses Szenario wurde bereits vor einem Jahr vorausgesagt, nat. nicht von Allen.

Kurzer Anstieg der Börsen und der Weltwirtschaft vor der eigentlichen Krise.

Dieses momentane Aufbäumen ist m.E. nur die Auswirkung davon, daß die Eliten aller Länder soviel als Möglich beiseite schaffen wollen.

2010 wird sichs zeigen, wer recht hatte!!!

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