LINZ. Seit März hat sich der Wert der im Wiener Leitindex enthaltenen Aktien fast verdoppelt. Experten warnen davor, dass die Erholung der Börsen viel zu schnell geht. Sie befürchten einen Rückschlag mit Auswirkungen auf die Realwirtschaft.
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muss die Wirtschaft klein genug sein.
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Weil die "Volksvertreter" so viel Geld aus unseren Steuern "verdienen" dass sie selbst mit ihrem Einkommen bei der Gruppe der Spekulanten mit-beteiligt sind. Dazu kommt die Drohung der Kapitalisten überhaupt keine Steuer zu zahlen und abzuwandern.
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Politiker, die es jahrzehntelang versäumten, entsprechende Analysen zu erstellen und rechtzeitig die nötigen Regeln schaffen, besonders im angloamerikanischen Raum, aber auch auf EU-Ebene. Wenn zum Beispiel auf dem Papier 100 mal mehr Erdöl gehandelt wird, als tatsächlich gebraucht wird, handelt es sich sicher um eine von der Realwirtschaft losgelöste Spekulation - nicht zufällig stand der Ausbruch der Krise in Zusammenhang mit einem spekulativen Ölpreis-Hoch von über 150$! Die Lobbys in Washington und Brüssel sorgten und sorgen offensichtlich wieder dafür, dass internationale, undurchsichtige Finanzakteure - aus welchen undemokratischen Ländern auch immer - mit der Realwirtschaft Katz und Maus spielen. Gleichzeitig lassen Sie sich als "Retter" feiern, vergessen aber zu betonen, das der einzige Retter das Geld der Steuerzahler war, bzw. der zukünftigen, die von ihrem Glück noch nicht allzuviel wissen. |
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Das ist Unsinn: Auch "der Steuerzahler" war einer der "gierigen Spekulanten"! Nämlich mittelbar über die von ihm gewählten Politiker, die wiederum andere aus ihrem Dunstkreis in diverse Vorstände und Aufsichtsräte von Unternehmen in Staatsbesitz schickten. Und viele dieser staatlichen Unternehmen, nicht nur Banken im Staatseinfluss auch kommunale Betriebe u.a. waren "gierige Spekulanten". Im übrigen wurden bisher die meisten Arbeitsplätze durch vernichtetes Privatvermögen über sinkenden Konsum/Investitionen vernichtet, während im öffentlichen Bereich (schuldenfinanziert) kaum Arbeitsplätze verloren gingen. Die staatlichen Hilfen um den Zusammenbruch der Banken zu verhindern, haben lediglich ein noch größeres Ausmaß an Arbeitsplatzvernichtung, zumindest bisher, verhindert. Eine Rückzahlung dieser Gelder wird von nicht staatlichen Banken sicher erfolgen müssen, aber wie schaut es bei den staatlichen Banken und Betrieben aus? Soll der Steuerzahler an sich selbst zurückzahlen? |
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Das Mindeste ist jetzt, dass die Politik die komplette Rückzahlung aller Hilfen verlangt und auch durchsetzt.
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Die Politik soll das Geld zurückverlangen??
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Vor knapp einem Jahr (Ende Oktober/Anfang November 2008) gab es eine kurze Phase, da waren sogar die Banker/Bankster still, als das Ausmaß der Finanzkrise offensichtlich wurde. Damals haben es die Politiker verpasst diesen Wahnsinnigen strenge Regeln aufzuzwingen. Teilweise, weil sie selbt überrascht waren, teilweise weil sie zu feige waren und den Lügen der Geldmanager immer noch glaubten.
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Der Treibriemen des kapitalistischen Wirtschaftssystems funktioniert nur mit stetig steigendem Wachstum. Durch die erreichte Marktsättigung ist aber kein echtes Wachstum mehr zu erzielen. Ein Scheinwachstum in einem Blasenmeer wird vorgegaukelt. Allerorten gibt’s verlogene Mogelpackungen. Der Schwindel ist aufgedeckt, das System kollabiert. Die Dollar-Leidwährung liegt auf dem Totenbett. Was passiert, wenn die 50 Billionen US-D Weltvermögen durch das 35fache an Luftbuchungen ausradiert werden? Während alle Börsen zusammen einen Wert von 36 Billionen US-D haben, explodierten die durch nichts gedeckten Derivate auf massive 684 Billionen US-D. Sie unterliegen keiner gesetzlichen Regelungen, keinen Auflagen durch die US-Börsenaufsicht, keiner Einlagensicherung, die für Verluste geradesteht....
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Dieses Szenario wurde bereits vor einem Jahr vorausgesagt, nat. nicht von Allen.
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