Die Wirtschaftskrise hat auch die Superreichen getroffen. Die Zahl der Milliardäre sank um ein Drittel auf 793. Ihr Gesamtvermögen schrumpfte fast um die Hälfte auf 2,4 Billionen Dollar (1,9 Billionen Euro), geht aus der gestern veröffentlichten Liste des Magazins „Forbes“ hervor.
Auf der Rangliste der reichsten Österreicher hat sich hingegen nichts verändert. Nach wie vor führt Billa-Gründer Karl Wlaschek vor Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz, Kaufhaus-Erbin Heidi Horten und dem gebürtigen Linzer Helmut Sohmen, der in Asien als Reeder Karriere gemacht hat.
Die Zahl der russischen Milliardäre hat sich gleich um zwei Drittel auf 32 reduziert. Dafür verbesserten sich die Milliardäre aus den USA: Zehn der 20 weltweiten Reichsten sind Amerikaner.
New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg gehört zu den wenigen, die trotz Krise mehr auf dem Konto haben. Der 67-jährigen Medienmogul gewann 4,5 Milliarden Dollar dazu und landete mit 16 Milliarden auf Platz 17. Die Verluste der Milliardäre sind zwar recht beachtlich, es bleibt aber immer noch genug übrig. Das Vermögen von Bill Gates sank um satte 18 Milliarden auf 40 Milliarden Dollar. Warren Buffet, der 2008 noch die Nummer eins war, rutschte hinter Gates zurück. Sein Vermögen sank von 62 auf 37 Milliarden Dollar.
Jüngster Milliardär ist nun der 25-jährige Albert von Thurn und Taxis. Der Deutsche verfügt über ein Vermögen von 2,1 Milliarden Dollar (Rang 318). Wie er hat jeder Dritte der Superreichen das Vermögen geerbt.
Reichste Frau ist Alice Walton (USA), mit 17,6 Milliarden Dollar liegt sie auf der Forbes-Liste auf Rang 13. Ihr Vermögen hat sie mit der Warenhauskette Wal-Mart gemacht.
Kein Schaffner in Sicht