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Konkurs Globe Invest: 34 Millionen Schulden

SATTLEDT/WIEN. Nach langem Hin und Her wurde über die Anlagefirma Globe Invest mit Verwaltungssitz in Sattledt nun doch das Konkursverfahren eröffnet.

34 Millionen Euro beträgt der Schuldenstand laut Konkursantrag, den das Unternehmen am Handelsgericht Wien selbst eingebracht hat. Noch vor drei Wochen hatte Globe-Invest-Chef Bernhard Wolschlager das Konkursverfahren bekämpft. Von einer „vorübergehenden Schwäche“ war die Rede.

Dabei hatte Globe Invest schon im Jänner von einem bevorstehenden Zwangsausgleich gesprochen. Seit Dezember waren alle Gelder eingefroren. Viele Anleger, die in Genussscheine und Unternehmensanleihen investiert hatten, waren wegen der Finanzkrise von den Verträgen zurückgetreten.

Auf der Homepage von Globe Invest werden die Kunden weiter hingehalten. Die Situation an den Finanzmärkten habe sich weiter verschlechtert, schreibt Wolschlager. Es sei derzeit auch fast unmöglich, Immobilien zu guten Preisen zu verkaufen. Nähere Informationen soll es erst am 10. März geben.

Die Gläubigerschutzverbände KSV und AKV haben noch keine Gläubigerliste erhalten. Mehr als 5000 Kunden habe Globe Invest, darunter viele Oberösterreicher, hat Wolschlager Anfang des Jahres zu den OÖN gesagt. Telefonisch ist er nicht mehr erreichbar. Acht Dienstnehmer sind von dem Konkurs betroffen. Globe Invest ist auch an einigen Firmen beteiligt. (az)

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die armen Anleger · von Herbert32 (3) · 12.06.2009 19:37 Uhr

die Leute (Anleger) haben ihr Geld hart verdient und geglaubt dass es dort in guten Händen sei...der Firmeneigentümer hat sich die Hände gerieben und sich Autos gekauft um das Geld.

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Menschen mit Spekulationsgeld · von gegenstrom (5365) · 07.03.2009 08:09 Uhr

Irgendwie trifft es NUR Menschen die mehr Geld hatten als sie zum Leben benötigen - daher ist mein Bedauern nicht sehr groß wenn man überflüssiges geld solchen Menschen überlässt

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bleibt nur zu hoffen... · von user_xy (1083) · 07.03.2009 20:54 Uhr

DASS es sie auch erwischt, denn ich sehe auch nicht ein, dass die WERTSCHÖPFENDE und PRODUZIERENDE Wirtschaft, die ECHTE LEISTUNGEN erbringt für solche Blasen draufzahlen soll. Und dann wird der Begriff Finanzkrise, der ja das Image der Banken ankratzen könnte, schnell in Wirtschaftskrise umgetauft, der Ruf nach Retter Vater Staat laut, aber ja nicht zuviel reinreden soll er, zahlen natürlich schon! Und wenn's dann langsamer weitergeht/gehen muss halten die Banken die Kredite zurück und bringen auch noch das System zu Fall.
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Banken, Autoindustrie, Ölindustrie... Das sind und waren für mich schon immer Verbrecher - wieso?
Banken: wie man jetzt gesehen hat mit imaginären Spekulationsgebilden geprägt von der puren GIER - wurde eine beispiellose und branchenunabhängige Krise sondergleichen ausgelöst
Autoindustrie: produzierte jahrzehnte am Kunden vornbei und bereicherte sich einfach
Ölindustrie: bitte Blick auf Tankstelle, Rotterdam und Dollarkurs und dann mal rechen!

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Artikel 07. März 2009 - 00:04 Uhr
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Es ist ungewiss, wie viel vom Geld der Anleger gerettet werden kann. (Reuters)  Bild: Reuters

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