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Wienwert nun doch in Konkurs

WIEN. Der Immobilienentwickler WW Holding AG hat seinen Sanierungsantrag zurückgezogen. Damit wandelt sich das Verfahren automatisch in ein Konkursverfahren. 

WIENWERT

FOTO: APA/HELMUT FOHRINGER Bild: HEF

Laut einer Erstinformation der WW Holding AG geschehe die Wandlung in ein Konkursverfahren in Abstimmung mit dem Insolvenzrichter. „Dies vor dem Hintergrund, dass die Gesellschaft jedenfalls geschlossen und abgewickelt werden soll“, heißt es in der Pflichtmitteilung.Die WW Holding AG ist die Mutter von Wienwert AG, die etliche Anleihen für Groß- und Kleinaktionäre begeben hat. 

Zu Beginn des Sanierungsverfahrens Anfang Februar war für die Gläubiger von der gesetzlich vorgegebenen 20-prozentigen Mindestquote ausgegangen. Die Gesamtpassiva wurden damals zuletzt mit 55,4 Mio. Euro beziffert, darunter 34,4 Mio. Euro Verbindlichkeiten gegenüber rund 900 Anleihegläubigern. Diesen Anlegern droht im schlimmsten Fall jetzt ein Totalausfall. 

Das sind die Gläubiger der 14 Anleihen, die nicht über die Börse gehandelt werden. Außerdem wurden zwei Anleihen emittiert, die über die Börse gehandelt werden. Diese sind seit heute vom Handel eingezogen. 

Die unbesicherten Passiva dürften sich auf mehr als 44 Millionen Euro belaufen.  

Die Aktiva waren im Insolvenzantrag der WW Holding AG mit 18,8 Millionen Euro angegeben. Als größte Position scheint darin die Beteiligung an der - nicht insolventen - Tochter Wienwert AG mit 9,8 Millionen. Euro auf. Dieser 99,99-Prozent-Anteil ist jedoch für Kreditaufnahmen bei den Tochtergesellschaften G10 und WH10 verpfändet.

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Artikel 14. Februar 2018 - 10:44 Uhr
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