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VW ruft weitere Erdgas-Autos zurück

WOLFSBURG/WIEN. Volkswagen ruft vorsorglich weitere Erdgas-Autos in die Werkstätten. In Österreich sind 672 Fahrzeuge betroffen, davon 188 Caddy, 269 Touran und 215 Passat.

VW Volkswagen

Bild: Reuters

Die Besitzer werden schriftlich verständigt. VW weist darauf hin, dass die für die jüngeren Fahrzeuge (ab Modelljahr 2011) erteilte Unbedenklichkeitsbescheinigung auch weiterhin ihre Gültigkeit behält und das Tanken von Erdgas somit weiterhin gestattet bleibt.

In Deutschland sind 6.270 Fahrzeuge betroffen, wie der Autobauer am Freitag in Wolfsburg mitteilte. Bei den Autos sollen die vorhandenen Gastanks gegen neue Gastanks mit einem modernen Lacksystem ausgetauscht werden.

Bei den Wagen handelt es sich demnach um die Erdgasmodelle Touran (Modelljahr 2011 bis 2014), Passat (Modelljahr 2011 bis 2014) und Caddy (Modelljahr 2011 bis 2012).

Bei Volkswagen läuft bereits seit einiger Zeit eine Rückrufaktion von Erdgasautos. Betroffen davon sind früheren Angaben zufolge mehr als 35.000 Fahrzeuge der Modelle Caddy, Passat und Touran aus den älteren Fahrzeug-Jahrgängen 2006 bis 2010. Hintergrund ist nach VW-Angaben mögliche Korrosion. Sinke dadurch die Wandstärke der Gasflaschen, könne dies zum Bersten und zu erheblicher Verletzungsgefahr führen.

Im vergangenen September hatte es in Duderstadt in Niedersachsen einen Unfall gegeben. Dabei waren die Gastanks eines VW Touran geborsten und der Fahrer schwer verletzt worden. Mehrere Tankstellenkonzerne hatten daraufhin ihren Stationen und Pächtern empfohlen, vorübergehend kein Erdgas mehr zu verkaufen.

VW hatte als Reaktion darauf für die Erdgas-Fahrzeuge jüngeren Datums, die nun zurückgerufen werden, eine "Unbedenklichkeitsbescheinigung" ausgestellt. Diese behalte ihre Gültigkeit, das Tanken von Erdgas bleibe weiterhin gestattet.

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Artikel nachrichten.at/apa 17. Februar 2017 - 17:33 Uhr
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