Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Montag, 19. Februar 2018, 12:44 Uhr

Linz: 1°C Ort wählen »
 
Montag, 19. Februar 2018, 12:44 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Wirtschaft

Telekom Austria im Jahr 2017 mit weniger Gewinn

WIEN. Die teilstaatliche börsennotierte Telekom Austria Gruppe hat 2017 zwar den Umsatz um 4,1 Prozent gesteigert, das Nettoergebnis ging aber nach der Abschreibung von Markenwerten im Volumen von 123,2 Millionen Euro deutlich zurück - von 413,2 Millionen Euro im Jahr 2016 auf 345,5 Millionen Euro im Jahr 2017.

Alejandro Plater, Chef der Telekom Austria Group Bild: Reuters

Ohne Markenwertabschreibung wäre das Nettoergebnis um 13,4 Prozent gestiegen, hält die Telekom Austria fest. Belastungen gab es auch durch die Abschaffung von Roaming-Gebühren. Dafür gab es mit Ausnahme Mazedoniens in allen Märkten ein Wachstum, teilte das Unternehmen gestern Abend mit.

Die Erlöse aus dem Festnetz stiegen, während die Einnahmen aus dem Mobilfunk wegen der Abschaffung von Roaminggebühren in der EU zurückgingen. Diese Maßnahme belastete das Unternehmen mit rund 20 Millionen Euro. Allerdings waren die Erlöse aus dem Roaming von Fremdkunden höher als erwartet. 2017 gab es im Umsatz 11 Millionen Euro an positiven Währungseffekten, im Gewinn vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) waren es 3,3 Millionen. Euro. „Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück“, wird Firmenchef Alejandro Plater in einer Aussendung zitiert. Die Gruppe habe „ihr operatives Geschäft auch in Zeiten des harten Wettbewerbs und schwieriger regulatorischer Rahmenbedingungen deutlich verbessern“ können.

Für 2018 erwartet die Telekom Austria ein Umsatzwachstum von 1 bis 2 Prozent und langfristige Investitionen (CAPEX) von rund 750 Millionen Euro.

 

Kommentare anzeigen »
Artikel nachrichten.at 13. Februar 2018 - 20:18 Uhr
Mehr Wirtschaft

Handelsgericht: Fiat-TV-Spot hat gegen Gesetz verstoßen

WIEN. Das Handelsgericht Wien hat das Autounternehmen Fiat für einen Werbespot verurteilt.

Weiter hohe Nachfrage nach Air-Berlin-Objekten

BERLIN. Das Interesse an Objekten der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin ist ungebrochen.

Buwog-Prozess: Keine Nichtigkeitsbeschwerde wegen Richterin

WIEN. Der Buwog-Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere kann ...

Ökonomen für Cannabis-Freigabe, Schneider: "Vorteile überwiegen"

LINZ. Die Legalisierung von Cannabis würde organisierte Kriminalität schwer treffen.

Stahl: Kritik an konkreten Zollplänen der USA

WASHINGTON. Europäer befürchten, Billigimporte aus Fernost könnten vermehrt nach Europa umgelenkt werden.
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!