Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Donnerstag, 25. Mai 2017, 05:05 Uhr

Linz: 9°C Ort wählen »
 
Donnerstag, 25. Mai 2017, 05:05 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Wirtschaft

Streit um den Rücktritt bei Versicherungen

WIEN. Ein Streit um mögliche falsche Beratung bei Lebensversicherungen spitzt sich zu.

Streit um den Rücktritt bei Versicherungen

Lebensversicherungen: Falsch beraten? Bild:

Viele Österreicher können von ihren ab 1994 abgeschlossenen Verträgen wegen fehlender oder falscher Rücktrittsbelehrung zurücktreten, wenn sie wollen – so die Ansicht des Vereins für Konsumenteninformation (VKI). "Wir rechnen damit, dass Millionen Verträge betroffen sind, wo ein Rücktritt möglich und eventuell wirtschaftlich sinnvoll wäre", sagt VKI-Abteilungsleiterin Ulrike Wolf. Eine Option ist das wohl für Leute, deren Lebensversicherung sich nicht wunschgemäß entwickelt hat.

Die Versicherer gehen nur von Einzelfällen aus. Man sei "an einer vernünftigen Lösung mit den Kunden interessiert", sagt der Vorsitzende der Sektion Lebensversicherung im Versicherungsverband, Manfred Rapf. Es sollte keine "unüberlegten Vertragsrücktritte" geben, die für Kunden nachteilig seien.

Die Rechtsmeinungen der Juristen gehen stark auseinander. Es laufen derzeit auch Musterverfahren, bei denen der Linzer Anlegeranwalt Michael Poduschka für Versicherungsnehmer aktiv ist.

Kommentare anzeigen »
Artikel OÖN 09. September 2016 - 00:04 Uhr
Weitere Themen

Autobauer Aston Martin erstmals seit 2007 mit Jahresauftakt-Gewinn

LONDON. Der britische Luxusautobauer Aston Martin ist erstmals seit einem Jahrzehnt wieder mit schwarzen ...

Linde und Praxair haben sich grundsätzlich auf Fusion geeinigt

MÜNCHEN. Der deutsche Konzern Linde und sein US-Wettbewerber Praxair sind ihrer bei den Arbeitnehmern ...

Causa Telekom: Keine Anklage gegen Gorbach

WIEN. Gegen die Lobbyisten Hochegger und Maischberger werden hingegen neue Vorwürfe erhoben.

Bawag kauft Südwestbank

WIEN/STUTTGART. Die Bawag steht vor dem Kauf der Südwestbank mit Sitz in Stuttgart.

Aufsichtsräte mit Frauen: Von 30 Prozent weit entfernt

Kontrollorgane: Oberösterreichs Großbetriebe würden derzeit die Regierungsvorgabe nicht erfüllen.
Meistgelesene Artikel   mehr »
Bitte Javascript aktivieren!