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Siemens schließt Milliardenzukauf in den USA ab

MÜNCHEN. Der Elektrokonzern Siemens hat eine Milliardenübernahme in den USA abgeschlossen. Der Kauf des Softwareherstellers Mentor Graphics sei vollzogen, teilte der DAX-Konzern am Donnerstagabend mit.

Siemens Oberösterreich sucht 60 Mitarbeiter

(Symbolbild) Bild: APA/dpa/Peter Kneffel

Die Übernahme hatte Siemens bereits Mitte November angekündigt. Dabei war ein Kaufpreis von 37,25 US-Dollar je Aktie in bar angepeilt worden. Inklusive Schulden bezifferte Siemens den Unternehmenswert auf 4,5 Milliarden Dollar (4,2 Milliarden Euro)

Mentor ist Spezialist für Automatisierungssoftware sowie das Design von Halbleitern. Mit dem Zukauf will Siemens seinen Kunden Design- und Produktionssoftware für nahezu alle Kategorien anbieten. Über 6.000 neue Mitarbeiter werden nun in den Siemens-Konzern integriert.

"Siemens ist jetzt der führende Anbieter einer vollständigen Palette von integrierten Softwarelösungen quer über die gesamte Wertschöpfungskette", sagte Siemens-Software-Chef Tony Hemmelgarn. Der Konzern stärkt den Softwarebereich seit Jahren durch Zukäufe. Seit 2007 habe Siemens zirka 10 Milliarden Dollar in verschiedene Softwareunternehmen investiert, sagte Hemmelgarn.

Bei der Zusammenführung des Geschäfts stehe man noch vor einem "guten Stück Arbeit", etwa in den Bereichen Entwicklung und Vertrieb sowie bei administrativen Prozessen, schrieb Jan Mrosik, Chef der Division Digitale Fabrik, in einem Brief an die Mitarbeiter.

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Artikel nachrichten.at/apa 30. März 2017 - 20:10 Uhr
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