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Preise fürs Skifahren ziehen heuer kräftig an

WIEN. In Österreich werden Skipässe um vier Prozent teurer.

Preise fürs Skifahren ziehen heuer kräftig an

Der Skispaß kostet heuer in den meisten Regionen mehr als im Vorjahr. Bild: (colourbox)

Skifahren wird in der nächsten Saison teurer. Die Preise für die Lifte in den großen Skigebieten der Alpen und des Mittelgebirges ziehen an. Ein Sechs-Tage-Pass kostet heuer im Schnitt um zwei Prozent mehr als im Vorjahr – in Österreich steigen die Preise im Schnitt um vier Prozent. Das hat die Ski-Website snowplaza.de erhoben.

In Sölden sind für sechs Tage Skifahren heuer in der Hauptsaison 285 Euro zu bezahlen. Das ist ein Plus von 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch am Arlberg verteuert sich das Skifahren – um fünf Prozent auf 275 Euro. Im Montafon verlangen die Liftbetreiber um 6,1 Prozent mehr (252 Euro). Teurer wird der Skispaß auch in Kitzbühel/Kirchberg (plus 3,9 Prozent auf 266 Euro), in der Ski-Amade-Region (plus drei Prozent auf 257 Euro), in Saalbach/Hinterglemm/Leogang/Fieberbrunn (plus zwei Prozent auf 255 Euro), im Stubaital (plus 3,3 Prozent auf 251 Euro), im Zillertal (plus 2,9 Prozent auf 249 Euro), in Ischgl/Samnaun (plus 2,9 Prozent auf 247 Euro), in Serfaus-Fiss-Ladis (plus 3,2 Prozent auf 241,50 Euro) und in Obertauern (plus 4,9 Prozent auf 235 Euro).

In der Schweiz wird es billiger

Auch in Deutschland werden die Preise in großen Skigebieten angehoben. Die Bergbahnen in Oberstdorf-Kleinwalsertal verteuern ihre Liftkarten um 5,2 Prozent auf 231,50 Euro. Zwei an sich relativ günstige Pistenregionen in Oberbayern (Brauneck-Spitzingsee-Tegernsee-Sudelfeld) und die Wintersport Arena Sauerland (Winterberg) fallen heuer mit Teuerungen von 7,1 Prozent auf 180 Euro bzw. 8,7 Prozent auf 125 Euro auf. In den Südtiroler Dolomiten kostet die Karte 294 Euro (plus 2,4 Prozent).

In der Schweiz verzichten viele Bergbahnen auf eine Anhebung der Preise – in einigen Fällen kommt es (freilich auf hohem Niveau) sogar zu Vergünstigungen. Um 4,9 Prozent billiger wird es im Skigebiet Matterhorn-Zermatt (330 Euro); im Engadin-St. Moritz sind heuer um 5 Prozent weniger für den Sechs-Tage-Skipass zu bezahlen (326 Euro), in Davos-Klosters sind es um 5,1 Prozent weniger (297 Euro), in Arosa-Lenzerheide um 3 Prozent (295 Euro).

Im Vergleich zu den Rocky Mountains in den USA ist Skifahren in den Alpen aber immer noch günstig – im Skigebiet Aspen kostete der Sechs-Tage-Pass 894 Dollar (rund 756 Euro).

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Artikel OÖN 13. Oktober 2017 - 00:04 Uhr
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