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OMV sucht Käufer für Türkei-Tochter Petrol Ofisi

WIEN. Die OMV will ihre vor fünf Jahren mehrheitlich erworbene türkische Tankstellen-Kette Petrol Ofisi nun wieder loswerden.

Neuer Chef: "OMV hat über ihre Verhältnisse gelebt"

OMV-Chef Rainer Seele Bild: Reuters

Verkauft werden sollen bis zu 100 Prozent der Anteile, derzeit laufe ein Verfahren zur Auswahl eines Beraters für den Verkaufsprozess, teilte die OMV am Freitag mit.

Mit der Petrol Ofisi hatte die OMV schon seit längerer Zeit keine Freude mehr. Das Geschäft in der Türkei werde durch Eingriffe des Regulators beeinträchtigt, der die Margen in der Branche gedeckelt habe, so die wiederholte Klage der OMV-Führung.

Nun hat man offenbar beschlossen, die Reißleine zu ziehen. Der Verkauf sei ein wichtiger Schritt in der Strategie der OMV, "sich auf das Upstream-Geschäft sowie integrierte Downstream-Aktivitäten zu fokussieren", heißt es in der Aussendung vom Freitag. Die OMV war 2006 mit zunächst 34 Prozent bei Petrol Ofisi eingestiegen und hatte später in mehreren Schritten weiter aufgestockt.

Die Petrol Ofisi betreibt 1.785 Tankstellen und hat somit das größte Tankstellennetz in der Türkei. 2015 hat die Petrol rund 10 Mio. Tonnen Treibstoff verkauft. Darüber hinaus betreibt die Petro Ofisi das größte Speicher- und Logistikgeschäft am türkischen Treibstoffmarkt mit einer Speicherkapazität von mehr als 1 Mio. Kubikmetern. Das Unternehmen ist auch der größte Lieferant von Schmiermitteln in der Türkei.

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Artikel nachrichten.at/apa 12. Februar 2016 - 11:40 Uhr
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