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OMV produziert mehr und profitiert vom Ölpreis

WIEN. Der Öl- und Gaskonzern OMV hat im dritten Quartal 2017 mit einem geringeren Umsatz ein deutlich besseres Ergebnis erzielt. Die Gesamtproduktion stieg um 13 Prozent.

OMV-Chef Rainer Seele Bild: Volker Weihbold

Die OMV verdankt den Gewinnsprung auf 439 Millionen Euro im dritten Quartal einer deutlich höheren Produktionsmenge durch die Wiederaufnahme der Produktion in Libyen und einem höheren Ölpreis - er kommt daher nicht unerwartet. Die Gesamtproduktion stieg um 13 Prozent auf 341.000 boe/d (Fass Öläquivalente pro Tag), für das Gesamtjahr wird eine Produktion von mehr als 330.000 boe/d erwartet.

Der Produktionsbeitrag aus Libyen betrug 28.000 boe/d und dürfte im Gesamtjahr bei über 20.000 boe/d liegen. Auch die Produktion in Norwegen war im Vergleichsquartal des Vorjahrs wegen Wartungsarbeiten geringer ausgefallen, im dritten Quartal 2017 stieg sie wieder auf 82.000 boe/d.

Rohölpreis stieg um neun Prozent

Die Gesamtproduktion von Erdöl und Erdgas der Rumänien-Tochter OMV Petrom fiel wegen des natürlichen Förderrückgangs auf 166.000 boe/d, der Beitrag der Petrom zum operativen Konzernergebnis verbesserte sich jedoch von 131 Mio. auf 191 Mio. Euro.

Der im dritten Quartal durchschnittlich realisierte Rohölpreis des Konzerns erhöhte sich um neun Prozent auf 47,26 Dollar pro Fass, für das Gesamtjahr wird mit einem durchschnittlichen Brent-Rohölpreis von 52 Dollar gerechnet.

Der durchschnittlich realisierte Gaspreis in Dollar/1.000 cf (Kubikfuß) verbesserte sich im dritten Quartal um 17 Prozent auf 5,21 Dollar, in Euro pro MWh betrug der Preisanstieg elf Prozent auf 14,44 Euro. Die Erdgasverkaufsmengen sollen heuer insgesamt leicht über jenen des Vorjahres liegen, allerdings würden aufgrund des Überangebots auf dem europäischen Gasmarkt die Erdgasverkaufsmargen niedriger ausfallen als 2016.

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Artikel nachrichten.at/apa 09. November 2017 - 11:26 Uhr
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