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OMV kommt wegen Gazprom nicht zur Ruhe

WIEN. Auch gestern gingen die Diskussionen rund um Österreichs größtes Unternehmen, die OMV, und seine Beziehungen zur russischen Gazprom weiter.

Wie berichtet, plant der Russland-affine OMV-Chef Rainer Seele einen Tausch von Vermögenswerten zwischen OMV und Gazprom, um ein Viertel am russischen Gasfeld Urengoj zu bekommen. Der Industriesprecher der SPÖ, Gewerkschaftschef Rainer Wimmer, bekräftigte gestern in einer Aussendung, dass systemrelevante Infrastruktur nicht ins Ausland verkauft werden dürfe.

Konzernsprecher Johannes Vetter bezeichnete die Spekulationen als "fahrlässig". Es sei unmöglich, wie mit einem österreichischen Leitunternehmen umgegangen werde. Ein Geschäft der geplanten Größenordnung und strategischen Bedeutung sei nur mit Zustimmung des Aufsichtsrates und somit der Eigentümer möglich.

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Artikel OÖN 30. Dezember 2015 - 00:04 Uhr
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