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Notare wollen im digitalen Geschäft mitmischen

WIEN. Was den Banken seit Jahresbeginn für die Eröffnung von Konten erlaubt ist, wollen Notare künftig auch dürfen: Kunden beziehungsweise Klienten digital identifizieren ("Videoident-Verfahren").

Das würde ein persönliches Erscheinen in den Kanzleien überflüssig machen und wäre für Online-Firmengründungen wichtig, die die Rechtspfleger künftig verstärkt anbieten wollen.

"Wir wollen dieses digitale Instrument zur Verfügung stellen", sagte der Präsident der Notariatskammer, Ludwig Bittner, gestern, Montag, bei einem Pressegespräch anlässlich "40 Jahre Notariatskammer". Derzeit fehlt allerdings noch die Rechtsgrundlage. "Unsere Forderung an den Gesetzgeber ist eine geringfügige Erweiterung in der Notariatsordnung", sagte Bittner.

Die Notare – österreichweit gibt es 514 – sehen Konkurrenz für ihr Geschäft. Denn ab 2018 geht das Unternehmer-Serviceportal (USP) der Republik ans Netz, das die Gründung von Ein-Personen-Gesellschaften vereinfachen soll und keines notariellen Beistandes bedarf. Bei der Identifizierung wirken Bank Austria und Raiffeisen mit.

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Artikel OÖN 20. Juni 2017 - 00:04 Uhr
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