Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Donnerstag, 19. April 2018, 15:46 Uhr

Linz: 23°C Ort wählen »
 
Donnerstag, 19. April 2018, 15:46 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Wirtschaft

Niki: Tickets weiter ungültig, Flieger heben wohl nicht vor März ab

WIEN/BERLIN/MADRID. Nach dem Verkauf von Niki an den britisch-spanischen Luftfahrtkonzern IAG für dessen Billigtochter Vueling bleiben die gebuchten Niki-Ticket ungültig.

BRITAIN-AUSTRIA-GERMANY-AVIATION-IAG-NIKI-BANKRUPTCY

Die Flugscheine sind nach wie vor von der Insolvenz und dem Grounding betroffen. Bild: apa

Darauf hat ein Sprecher des deutschen Insolvenzverwalters am Dienstag gegenüber der APA hingewiesen. Der Grund sei, dass IAG nicht die Niki Luftfahrt GmbH als Gesellschaft sondern lediglich Vermögenswerte wie Slots, Crews und Flugzeuge übernimmt.

Deshalb seien die von der Niki Luftfahrt GmbH ausgestellten Flugscheine nach wie vor von der Insolvenz und dem Grounding betroffen. Außerdem sei der Flugbetrieb weiter eingestellt. Der Abschluss des Kaufes ("Closing") ist für Ende Februar geplant. Die Niki-Flieger - dann unter der Marke Vueling - werden wohl nicht vor März abheben.

Nach Angaben des Insolvenzverwalters geht es um insgesamt 400.000 Tickets, darunter 200.000 selbst gebuchte. Letztere müssen sich nun nach Alternativen umsehen. Ob Vueling Kulanzangebote mache, sei Sache der Airline und derzeit noch offen.

Passagiere, die nach der Insolvenz der Niki-Mutter Air Berlin Tickets gebucht haben, fallen zwar um ihre Transportmöglichkeit um, sollen aber zumindest ihr Geld zurückbekommen. Die Einnahmen aus direkt gekauften Tickets sind nämlich auf ein Treuhandkonto gelegt worden und können aus diesem rückerstattet werden. Über Reisebüros gekaufte Tickets sind ohnehin versichert.

 

Kommentare anzeigen »
Artikel nachrichten.at/apa 02. Januar 2018 - 10:41 Uhr
Mehr Wirtschaft

Schnelles Internet: Hofer kündigt 5G-Strategie an

WIEN. Bis 2025 soll Österreich flächendeckend über Glasfaseranschlüsse versorgt werden. 

Schrotthändler Donau Metall ist pleite

ENNS. Die Metall-Schrott- und Eisenhändler GmbH Donau Metall mit Sitz im Ennser Hafen ist pleite.

Facebook schließt 1,5 Milliarden Nutzer von EU-Datenschutz aus

SAN FRANCISCO. Facebook sieht von einer weltweiten Anwendung der neuen umfassenden EU-Datenschutzregeln ab ...

Höchstpreise für Künstliche Intelligenz

LINZ. Die Linzer JKU kann sich der Nachfrage kaum erwehren und plant eigenes Studium.

"Frauen in der Chefetage machen Firmen erfolgreicher"

LINZ. Heute und morgen findet der Unternehmerinnenkongress von Frau in der Wirtschaft in Linz statt.
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!