Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Sonntag, 18. Februar 2018, 02:03 Uhr

Linz: 0°C Ort wählen »
 
Sonntag, 18. Februar 2018, 02:03 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Wirtschaft

Neue Wege bei der Werbung: Direkte Kontakte werden wieder wichtiger

WELS. Bei der Messe „Marke(ding) plus“ treffen sich zwei Tage lang Fachleute der Werbe- und Kommunikationsbranche und des Eventmarketings. Gestern referierte Michael Shamiyeh, Professor für „Design-Organisation-Medien“ an der Linzer Kunst-Universität, über „Fans statt Kunden“.

Neue Wege bei der Werbung: Direkte Kontakte werden wieder wichtiger

Professor Michael Shamiyeh Bild: Weihbold

Wer starke Markengemeinschaften pflege, habe die Chance, dass sich die Marke in der Psyche des Kunden festsetze. „Dann bleibt ein BMW-Kunde treu, selbst wenn er den Nachteil hat, dass Mercedes oder Audi zwei, drei Jahre vor BMW ein neues Modell auf den Markt bringen“, sagt Shamiyeh. Dass diese Gesellschaften auch anders funktionieren, bewies die Aufregung in sozialen Medien, als McDonald‘s eine mickrige Wurstsemmel plakatierte, die einen Euro kostete. „Da protestierten auch eingefleischte McDonald‘s-Fans.“

Wenn sich in sozialen Medien Protest anbahnt, sei sofortige Reaktion die einzige Chance, ihn in den Griff zu bekommen – ansonsten sei er nicht mehr steuerbar.

Christof Schumacher, Fachgruppen-Obmann für Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer, ist überzeugt, „dass die Zeit kommen wird, wo wir wieder von Person zu Person in Kontakt treten“. Trotz vieler Internet-Werbemöglichkeit stellte sich nach wie vor die Frage: „Wo gibt es die Chance, dass ich mit meinem Kunden in Kontakt trete?“

Die Werbebranche setzt landesweit pro Jahr fünf Milliarden Euro um. „Nach einem schwierigen ersten Halbjahr sehen unsere Mitglieder optimistischer in die Zukunft“, sagt Fachgruppen-Geschäftsführer Gernot Fellinger. (müf)

Kommentare anzeigen »
Artikel 18. September 2013 - 00:04 Uhr
Mehr Wirtschaft

Die olympischen Geschäfte von Oberösterreich

LINZ/PYEONGCHANG. Winterspiele als Umsatzbringer: Heimische Sportartikelhersteller, Lebensmittelfirmen und ...

Wer kümmert sich jetzt wirklich um Bitcoin & Co?

Kryptowährungen wie Bitcoin gehören reguliert, sagen Experten.

Netz überlastet, Verbindung gedrosselt: Verkaufen Anbieter Mogelpackungen?

LINZ. Viele Nutzer kritisieren "irreführende" Angaben bei LTE-Leitungen.

Hofer rollt für Aldi Italien auf

ROM/SATTLEDT/MÜHLHEIM. Mutterkonzern Aldi will heuer in Norditalien 45 Märkte eröffnen.

Diadoro will "Intersport für Juweliere" werden

SANKT FLORIAN. Schmuckhandel: Händlervereinigung Diadoro aus St.
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!