Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Montag, 25. Juni 2018, 01:53 Uhr

Linz: 14°C Ort wählen »
 
Montag, 25. Juni 2018, 01:53 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Wirtschaft

Neos fordern Kammerreform ein

LINZ. Kammerumlage soll um acht Millionen Euro gesenkt werden.

Neos fordern Kammerreform ein

Gerhard Edelsbacher Bild: Neos

Die neue Präsidentin der Wirtschaftskammer Oberösterreich, Doris Hummer, sei mit dem Versprechen angetreten, die Kammer zu reformieren. "Diese Reform gibt es nur medial", sagte gestern Gerhard Edelsbacher, Neos-Delegierter zum oberösterreichischen Wirtschaftsparlament, bei einem gemeinsamen Pressegespräch mit Landessprecher Clemens Milotta und der Abgeordneten zum Nationalrat, Karin Doppelbauer.

Allein im Jahr 2017 sei die oberösterreichische Wirtschaft stärker belastet worden als jemals zuvor. Während 2013 noch 47 Millionen Euro in Form von Kammerumlagen an die Wirtschaftskammer abgeführt werden mussten, seien es im Vorjahr schon 54 Millionen gewesen.

Besonders auffällig sei, so Edelsbacher, der starke Anstieg bei den Personalrückstellungen, die sich in den Jahren 2013 bis 2017 von 7,2 auf 21,1 Millionen Euro fast verdreifacht hätten. Manfred Hauer, Leiter der Abteilung Finanzen und Rechnungswesen der Kammer, erklärt dies mit einer Umstellung im Rechnungswesen. Abfertigungen würden jetzt nicht mehr aus dem laufenden Aufwand bezahlt, es wurden dafür Rückstellungen gebildet. Das erkläre den starken Anstieg.

Beim Wirtschaftsparlament nächste Woche wird Edelsbacher neben der Senkung der Kammerumlage auch die Streichung von Privilegien einfordern. Als "Vision" forden die Neos eine Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft in der Kammer. (hn)

Kommentare anzeigen »
Artikel 13. Juni 2018 - 00:04 Uhr
Mehr Wirtschaft

Russland-Sanktionen: "Ein Schuss ins Knie"

LINZ. In Oberösterreichs Wirtschaft wächst der Unmut über die Maßnahmen gegen Russland: "Sind nicht Büttel ...

Anstieg bei Russland-Exporten

LINZ. Kontrollbank: steigende Nachfrage nach Absicherungen für Ausfuhren.

Daimler stoppt Auslieferung von Diesel-Modellen

STUTTGART. Der Autohersteller Daimler hat die Auslieferung mehrerer Diesel-Modelle gestoppt.

Strache bekräftigt "Freiwilligkeit" bei 12-Stunden Tag

WIEN. Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) hat am Samstag bekräftigt, dass der Gesetzesentwurf zur ...

"Zwölf Stunden sind bei uns seit Jahren Standard"

WIEN. ÖBB-Chef Matthä über Konkurrenz, Cargo und autonomes Fahren.
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!