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Italien: Währungsunion muss sich auch um Jobs sorgen

ROM/BRÜSSEL. Eine europäische Arbeitslosenversicherung ist aus Sicht des italienischen Finanzministers Pier Carlo Padoan ein Mittel, um Euro-Skeptikern die Stirn bieten.

Pier Carlo Padoan

Pier Carlo Padoan Bild: Reuters

Die Regierungen der Eurozone müssten jetzt zeigen, "dass die Währungsunion genauso für die Jobs sorgt wie für die Banken", sagte er im Gespräch mit dem Journalistenteam "Investigate Europe", über das der "Tagesspiegel" (Freitag) berichtete.

Die Idee einer gemeinsamen Institution zur Zahlung von Arbeitslosengeld und zur Schaffung von Arbeitsplätzen in Krisenzeiten ist nicht neu, Padoan hatte sie selbst bereits mehrmals ins Gespräch gebracht.

Vor den Parlamentswahlen in Italien spätestens im Frühjahr 2018 steht die sozialdemokratische Regierung in Rom allerdings unter Druck: Die euro-kritische Fünf-Sterne-Bewegung liegt in Umfragen derzeit knapp vor der sozialdemokratischen PD. Allerdings rückte die Partei um Ex-Komiker Beppe Grillo von dem einstigen Vorhaben, über den Verbleib Italiens im Euro ein Referendum abhalten zu wollen, zuletzt ab.

Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble ist einer der Gegner der Europäisierung der Arbeitslosenversicherung. Zentraler Kritikpunkt ist, dass es sich dabei um reine Transfers zwischen den Budgets der Mitgliedstaaten handeln würde.

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Artikel nachrichten.at/apa 14. September 2017 - 17:41 Uhr
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