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Griechen pokern wieder

BRÜSSEL / ATHEN. Auszahlung weiterer Finanzhilfen noch nicht fix.

Für den deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble ist die Auszahlung weiterer Finanzhilfen an Griechenland noch nicht in Sicht. Die Voraussetzungen für frische Kredite aus dem bis zu 86 Milliarden Euro schweren laufenden Rettungsprogramm seien genau festgelegt, sagte er vor der Sitzung der Euro-Finanzminister gestern, Montag. Über die Grundsätze, wie man sie zu interpretieren habe, sei man sich im Februar auch einig geworden. "Aber offenbar ist das immer noch schwierig zwischen den Institutionen und der griechischen Regierung", sagte Schäuble. "Daran wird weiter gearbeitet." Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem sagte nach dem Treffen, dass man auf eine Einigung bis zur nächsten Sitzung am 7. April hoffe.

Die europäischen Geldgeber drängen Athen zu weiteren Sparmaßnahmen, bevor frisches Geld aus dem 2015 beschlossenen Hilfsprogramm fließt. Im Juli könnte Athen auf neue Unterstützung angewiesen sein, weil dann mehr als sieben Milliarden Euro an verschiedene Gläubiger zu zahlen sind.

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Artikel OÖN 21. März 2017 - 00:04 Uhr
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