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Fonds will 39,9 Prozent vom Flughafen Wien

WIEN. Der australische Fonds, dem schon 30 Prozent des Wiener Flughafens gehören, will weitere 9,9 Prozent und bietet Aktionären 100 Euro für jede Aktie.

Flughafen Wien-Schwechat Bild: (APA)

20 Prozent der Flughafen-Aktien sind noch in Streubesitz. Größe Aktionäre sind die Länder Wien und Niederösterreich mit jeweils 20 Prozent. Die beiden sind syndiziert und gelten damit als größter Aktionär mit 40 Prozent. 10 Prozent gehören den Mitarbeitern, bereits 30 Prozent hält IFM seit Dezember 2014.

Der Preis pro Aktie wird 100 Euro betragen, teilt IFM in einer Pflichtmitteilung am Montag früh mit. Dies entspricht einem Aufschlag von 20,9 Prozent  gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag, den 11. März 2016, und einem Aufschlag von 24,2 Prozent gegenüber dem nach Handelsvolumen gewichteten Durchschnittskurs für den letzten Monat. Da die beiden anderen Kernaktionäre syndiziert sind, und IFM damit nicht der größte Aktionär ist, sei ein Pflichtangebot an alle Aktionäre nicht nötig, heißt es weiter. IFM Investors ist nach eigenen Angaben einer der weltweit größten Investmentmanager im Infrastrukturbereich mit 20,5 Milliarden Euro investiertem Kapital, verteilt auf verschiedene Infrastrukturbeteiligungen.

Die Aktien des Flughafen Wien wurden bis 10 Uhr vom Handel ausgesetzt.

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Artikel 14. März 2016 - 08:24 Uhr
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