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Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker nimmt Abschied mit "Wehmut und Erleichterung"

BRÜSSEL. Der scheidende Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker sieht seinen Abschied vom Vorsitz des Gremiums mit "ein bisschen Wehmut" und "vor allem Erleichterung".

Er freue sich über das Ende seiner Amtszeit, sagte Juncker am Montag vor dem letzten Treffen der Eurogruppe unter seinem Vorsitz. "Das ist ein bisschen Wehmut dabei, aber vor allem Erleichterung."

Juncker hatte das Amt acht Jahre lang inne. Der Luxemburger wollte den Posten bereits im vergangenen Jahr abgeben, verlängerte seine Amtszeit aber noch einmal, da sich die Euro-Länder nicht auf einen Nachfolger einigen konnten. "Ich habe sechs Monate gerufen: Wer holt mich hier raus?", sagte der für seinen Humor bekannte Juncker und fügte hinzu: "Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei."

Die Eurogruppe will am Montagabend Junckers Nachfolger wählen, einziger Kandidat ist der niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem. Aus Frankreich war in der vergangenen Woche die Forderung gekommen, die Ernennung zu verschieben. "Ich glaube nicht, dass es da unüberwindbare Probleme gibt", sagte Juncker nun. "Das geht alles seinen Lauf."

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Artikel 21. Januar 2013 - 14:46 Uhr
nachrichten.at/apa
Bild vergrößern EU-Regierungschefs suchen beim Gipfel den neuen „Mister Euro“

Jean-Claude Juncker  Bild: epa

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