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Erneutes Sesselrücken beim Türenhersteller Dana

SPITAL AM PYHRN. Heimischer Marktführer baut seine Führungsetage um – Eigentümer Jeld-Wen will Position in Zentraleuropa stärken.

Erneutes Sesselrücken beim Türenhersteller Dana

Die neue Doppelspitze bei Dana in Spital am Pyhrn: Daniel Egger (links) und Johann Brucker Bild:

Beim Spitaler Leitbetrieb Jeld-Wen Türen und der dazugehörigen Marke Dana kommt es erneut zu Veränderungen im Management.

Der bisherige Geschäftsführer in Spital am Pyhrn, Georg Himmelstoß, übernimmt beim US-Konzern Jeld-Wen die Funktion des Verkaufsdirektors und Markenchefs für Zentraleuropa. Himmelstoß war erst 2013 in das Dana-Management aufgestiegen. An seine Stelle rückt Daniel Egger, seit 2000 bei Dana und zuletzt Verkaufsleiter. Er bildet gemeinsam mit dem technischen Leiter Johann Brucker, der seit vier Jahren in der Geschäftsführung sitzt, künftig die Doppelspitze bei Dana. Egger wird auch als Markenchef fungieren.

Mit dem personellen Umbau will Jeld-Wen, weltweit größter Anbieter von Türen und Fenstern und seit 2007 Dana-Eigentümer, seine Position in Zentraleuropa stärken. Das sind die Märkte Österreich, Deutschland, Schweiz und Ungarn. "Wir wollen unsere Marke Dana international noch bekannter machen, ohne dabei den österreichischen Markt zu vernachlässigen", sagt Egger.

Drei Viertel der Umsätze macht Dana hierzulande. Der Marktanteil beträgt rund 60 Prozent. Ein Viertel der Produkte geht in den Export, vor allem nach Deutschland, in die Schweiz und nach Osteuropa. Dana stellt jährlich 480.000 Türen her.

Das Geschäft laufe gut, betonen Egger und Brucker. "Unsere Auftragsbücher sind gefüllt." 2016 setzte Dana 93,8 Millionen Euro um. Im ersten Halbjahr 2017 liege man etwa 2,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Brucker: "Die Konjunktur zieht an, davon profitieren die Bauwirtschaft und auch wir."

Preise um drei Prozent erhöht

Das betrifft auch die Kunden: Mit 1. April dieses Jahres hat Dana die Preise um drei Prozent erhöht. Das hänge einerseits mit Schwankungen bei den Rohstoffpreisen zusammen, andererseits mit gestiegenen Personalkosten. "Wir investieren nicht in Masse, sondern in die Hochwertigkeit unserer Türen", sagt Egger.

Nichts geändert hat sich am Personalstand: Dana beschäftigt 490 Mitarbeiter am Standort und 28 weitere in der Tischlerei in Pöckstein im Kärntner Gurktal.

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Artikel Martin Roithner 17. Juli 2017 - 00:04 Uhr
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