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Elektroautos fahren nun einfacher durch Österreich

LINZ / WIEN. Heimische Energieversorger vernetzen ihre Ladestationen.

Elektroautos fahren nun einfacher durch Österreich

Das BEÖ-Ladenetz soll Ende 2017 rund 2000 Stationen umfassen. Bild: APA/dpa-Zentralbild/Jan Woitas

Elf österreichische Energieversorger haben ihre Ladestationen miteinander vernetzt und können damit 1300 Stationen in ganz Österreich anbieten. Die Stationen lassen sich mit einer gemeinsamen Ladekarte, einer App oder mit Kreditkarte nutzen. Ende 2017 sollen 2000 Stationen zur Verfügung stehen. Damit soll es einfacher werden, mit dem Elektroauto durch Österreich zu fahren. Die Ladekarten kann man Mitte April bestellen. Im Mai sollen die einzelnen Stationen technisch adaptiert sein.

Die Energieversorger haben sich für diesen Zweck zum Bundesverband Elektromobilität (BEÖ) zusammengeschlossen, wobei einige wie etwa die Tiroler Tiwag nicht dabei sind. Gestern, Montag, wurde das Netz von den Energieversorgern sowie den Ministern Jörg Leichtfried (SPÖ) und Andrä Rupprechter (ÖVP) präsentiert.

Mehr Schnelllader

In Oberösterreich sind die Energie AG und die Linz AG Teil dieser Kooperation. "Unser Ziel ist es, etwa alle 30 Kilometer eine Schnelllade-Station mit 22 kW zur Verfügung zu stellen", sagt Energie-AG-Chef Werner Steinecker. Der Strom komme vollständig aus erneuerbaren Energieträgern.

"Wir sind überzeugt davon, dass die Zukunft elektrisch ist. Wir haben schon jetzt 100 Ladepunkte sowie ein E-Mobilitätscenter", sagt Linz-AG-Vorstandsdirektor Wolfgang Dopf.

"Der Verkehr ist essenziell, um die Ziele des Weltklimaabkommens zu erreichen", sagte Rupprechter, der sich für die "Pionierarbeit des BEÖ" bedankte. "Die Hauptherausforderung bei der E-Mobilität sind die Alltagstauglichkeit, die Zuverlässigkeit und auch der Preis. Da geht es auch um das flächendeckende Ladestationennetz", sagte Leichtfried.

Das Lade- und Verrechnungssystem entstand aus dem vom Klima- und Energiefonds gemeinsam mit dem Umweltministerium geförderten Programm "Modellregionen Elektromobilität". Kunden schließen einen Vertrag ab oder nutzen die Ladestationen spontan. Das Projekt wird vom Klima- und Energiefonds und den Ministerien mit 120.000 Euro unterstützt.

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Artikel OÖN 21. März 2017 - 00:04 Uhr
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