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Einigung bei den Metallern: Drei Prozent Lohn- und Gehaltsplus

WIEN. Eine Einigung gab es am Donnerstagabend in der sechsten Verhandlungsrunde um den Kollektivvertrag 2018 für die 130.000 Beschäftigten der Metalltechnischen Industrie. Die Löhne und Gehälter steigen um drei Prozent, ein Plus gibt es außerdem bei Auslands-Diäten.

107 Kommentare nachrichten.at 09. November 2017 - 21:23 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
von Vollhorst (4899) · 10.11.2017 12:11 Uhr

Gelten die 3% auch für Vorstände, Geschäftsführer und Prokuristen. Danke, Gewerkschaften! grinsen

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von europa04 (1427) · 10.11.2017 16:50 Uhr
von Gugelbua (15571) · 10.11.2017 12:40 Uhr

bei dem uns immer vorgespielten Wirtschaftsaufschwung werden die sicherlich lohnende Bonis erfahren grinsen

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von Gugelbua (15571) · 10.11.2017 12:06 Uhr

für mickrige 3% und dann alle Jahre diese Show zwinkern

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von hofmawe (154) · 10.11.2017 14:31 Uhr

Bei 45%iger Abgabenquote bleiben 1,833 % netto übrig. Das ist wieder einmal unter der Inflationsrat und dadurch durchaus zu niedrig.

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von europa04 (1427) · 10.11.2017 16:52 Uhr

Wenn du 45% Lohsteuer zahlst, dann bist du ohnehin schon bei den Bestens Verdienern.

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von MitDenk (8794) · 10.11.2017 17:40 Uhr

Zur Abgabenquote gehören aber schon auch zumindest die SV-Beiträge! Und bei der Lohnsteuer ist es nur objektiv, wenn nicht mit dem Grenzsteuersatz gerechnet wird, sondern sehr wohl berücksichtigt wird, dass 13. und 14. Gehalt begünstigt besteuert werden.

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von gutmensch (7532) · 10.11.2017 15:55 Uhr

Völliger Unsinn.

Von deinem jetzigen Lohn, wenn du nicht schon Pensionist bist, bleibt netto auch nur ein gewisser Teil.

Und zu diesem Nettolohn bekommst du jetzt 3% dazu, Außer für den Teil, der möglicherweise in die nächste Steuergruppe (Progression) fällt.

Capito?

Und übrigens: was meinst du, wie hoch die Lohn- und Gehaltserhöhung ohne Gewerkschaft ausgefallen wäre ? Das erste Angebot, ohne Gewerkschaft hätte es vermutlich gar keines gegeben, von Seiten der AG lag bei 1,9% !

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von MitDenk (8794) · 10.11.2017 17:38 Uhr

Die 3 % sind brutto mehr. Natürlich kommen Abzüge weg. Wie du die Abzüge abrechnest, nur dort, wo man in nächste Steuergruppe fällt, ist gigantisch. Bitte informieren, wie das wirklich läuft in der Lohnverrechnung von brutto auf netto!
...wenn du nicht schon Pensionist bist: Auch Pensionisten haben Abzüge, wenn auch die SV-Beiträge niedriger sind, als bei Aktiven.

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von gutmensch (7532) · 10.11.2017 19:39 Uhr

Natürlich wird die Gehalterhöhung zum Bruttogehalt dazu gerechnet.

Und vom Nettogehalt bleiben auch 3% mehr.

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von MitDenk (8794) · 10.11.2017 23:03 Uhr

Auf ganze 3 % wird man nicht kommen, da ja die Erhöhung oben dazukommt und vom Grenzsteuersatz berechnet wird. Das gesamte Einkommen wird aber nicht zu diesem versteuert, sondern stufenweise steigend.

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von tatwaffe (26) · 10.11.2017 10:23 Uhr

Nein. Was geht hier ab????????
Die pöse OGB (und AK) haben erreicht, dass wir mehr Geld bekommen.
Echt jetzt ???
Lohnerhöhungen sind total veraltet.
Weg mit der Zwangsmitgliedschaft.
Weg mit der OGB.
Wir wollen nicht mehr Geld.
Wir wollen, dass es den Arbeitgebern gut geht.
Herr Kurz, bitte ändern Danke!!!

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von Vollhorst (4899) · 10.11.2017 12:10 Uhr

Eh klar, die Arbeitgeber würden ohne teurer AK oder fetten Gewerkschaften gar keine Gehälter zahlen. Ohne KVs gäbe es klarerweise auch keine Gehälter und Löhne. Und von 5-7 Wochen Urlaub und Krankenstand gar nicht zu reden.

/RED BRAINWASH MODUS OFF

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von Puccini (7012) · 10.11.2017 12:20 Uhr

Lass dir von deinem Vater zeigen, wie du Millionen mit Schuldverschreibungen an der Lohnsteuer verdienst.
Dein Herumgerede über AK und ÖGB tut schon weh und grenzt an Klassenkampf aus dem vorigen Jahrhundert.

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von AlfDalli (790) · 10.11.2017 10:10 Uhr

Guter und vernünftiger Abschluss, ein Dank an die Gewerkschaften!

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von nichtschweiger (525) · 10.11.2017 09:49 Uhr

Die jungen Arbeitnehmer können sich bei den Gewerkschaften bedanken, dass deren Löhne so niedrig sind. Gerade in der Zeit in der sie das Geld am dringendsten benötigen, für die Gründung der Familie, dem Bau von Haus oder Kauf einer Wohnungen, verdienen sie wenig. Das Senioritätsprinzip in den Kollektivverträgen ist nirgends so ausgeprägt wie in Österreich. Dem Umstand, dass ältere Arbeitnehmer fast das doppelte verdienen wie junge verdanken wir auch die hohe Alters-Arbeitslosigkeit. Zu vermuten ist das die allesamt älteren Verhandler der Gewerkschaft dafür verantwortlich sind. Eine Lösung wären, zumindest in manchen Jahren, für alle Arbeitnehmer gleich hohe Beträge anstelle einer prozentuellen Erhöhung umzusetzen. Eine andere, radikale Lösung, Lohnerhöhungen in einzelnen Jahren nur den Jungen zukommen zu lassen. Wichtiger wäre es aber die Kollektivverträge komplett neu zu gestalten, die Einstiegsgehälter zu erhöhen und die Lohnkurve DEUTLICH abzuflachen!

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von tatwaffe (26) · 10.11.2017 11:27 Uhr

Und wieso macht es keine Firma, dass man schon am Anfang mehr verdient???
Der Kollektivvertrag steht hier nicht im weg zwinkern

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von nichtschweiger (525) · 10.11.2017 11:30 Uhr
von europa04 (1427) · 10.11.2017 16:57 Uhr

Kannst du jenen Kollektivvertrag nennen, wo drinnen steht, dass der Unternehmer den Jungen Mitarbeitern keinen Lohn über KV zahlen darf. Du wirst das in keinem Kollektivvertrag finden. Die Arbeitgeber wollen NUR den KV zahlen und deshalb soll es auch keine KV-Lohnerhöhung geben.

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von MitDenk (8794) · 10.11.2017 13:59 Uhr

Ich kann auch nicht erkennen, wo ein KV im Weg stehen sollte.
Es gibt in den meisten sogar die Einschleifregelung, wo sich eine vereinbarte Überzahlung mit den Jahren von alleine wieder auflöst und an den KV-Lohn anpasst!

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von gegenstrom (14322) · 10.11.2017 12:06 Uhr
von europa04 (1427) · 10.11.2017 10:55 Uhr

@nichtschweiger: Du bist wahrscheinlich Unternehmer, denn so einen Blödsinn kann nur von Unternehmern kommen. Es hindert die Unternehmer NIEMAND, die jungen Mitarbeiter DEUTLICH über dem Kollektivvertrag zu entlohnen. So würde die Lohndifferenz zwischen Alt und Jung, wie von dir gefordert, sofort verringert.

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von nichtschweiger (525) · 10.11.2017 11:30 Uhr

Ich bin/war Unternehmer - und du kennst dich nicht aus!

Wenn ich das tun würde was du vorschlägst dann müssten ich diesem Arbeitnehmer alle Vorrückungen und Lohnerhöhungen auf das erhöhte Einstiegsgehalt zahlen. Dann würde der mich später noch viel teurer kommen als er es im fortgeschrittenen Alter ohnehin schon ist.

Denk vorher nach wenn du postest und bring beim nächsten mal einen intelligenteren Vorschlag!

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von hofmawe (154) · 10.11.2017 14:37 Uhr

Es gab früher Abschlüsse mit unterschiedlichen Ist- und Mindestlohnerhöhungen.

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von europa04 (1427) · 10.11.2017 11:43 Uhr

Du hast dich jetzt selber entlarvt, es geht nur darum das euch die Arbeitnehmer zu teuer sind. Gleichzeitig wollt ihr aber, dass es jährlich ein ordentliches Wirtschaftswachstum gibt, damit ihr toll verdienen könnt. Das geht aber NUR, wenn die Menschen auch genügend Geld zu Ausgeben haben und das verdient man eben über ordentliche Löhne.

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von mape (3733) · 10.11.2017 13:47 Uhr
von passivlesender_EX-Poster (6652) · 10.11.2017 10:47 Uhr

Mit der Prozent-Gießkanne bei den alljährlichen Lohnerhöhungen klafft außerdem immer mehr die Schere zwischen Arm und Reich auf.
Mindestens ein Teil sollte fix und pauschal abgegolten werden (zB. ein fiktiver Warenkorb, der für alle gleich ist).

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von Floko1982 (2393) · 10.11.2017 10:19 Uhr

ist bei einigen Kollektivverträgen bereits geschehen, leider nicht in dem Maße in dem es nötig wäre, ...

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von Bergonzi (2987) · 10.11.2017 09:23 Uhr

die drei Prozent sind ja ein Schmäh, die Hälfte davon kassiert der Staat mit der auch so kalten Progression, so bleibt ein sattes MINUS!!

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von MitDenk (8794) · 10.11.2017 13:55 Uhr

Das, was du machst, ist Hetze schlimmster Art. Hast wahrscheinlich keine Ahnung, was die kalte Progression bedeutet, aber weißt genau, dass ein sattes Minus bleibt bei 3% Bruttolohnerhöhung. Es darf ja nichts als zufriedenstellend stehen bleiben, wenn alles was irgendwie nach rot riecht schlecht gemacht werden muss, nicht wahr?

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von hofmawe (154) · 10.11.2017 14:48 Uhr

Bei 45%iger Abgabenquote bleiben 1,833 % netto übrig. Das ist wieder einmal unter der Inflationsrat und dadurch durchaus als kalte Progression zu bezeichnen.

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von MitDenk (8794) · 10.11.2017 16:57 Uhr

Mit 45% Abgabenquote dürfte das Gehalt schon überdurchschnittlich sind, oder irre ich?

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von MitDenk (8794) · 10.11.2017 16:56 Uhr
von MitDenk (8794) · 10.11.2017 13:48 Uhr
von NichtBlind (691) · 10.11.2017 08:17 Uhr

Für was brauchen Arbeiter eine 3% Erhöhung.
Könnten sich einmal für die Firma einsetzen und sagen diesmal für den Chef.

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von FreundlicherHinweis (1336) · 10.11.2017 10:20 Uhr

Ah, die "Partei des kleinen Mannes" entlarvt sich wieder einmal selber. Gut hinschauen, werte Freunde der FPÖ mit niedrigen Einkommen.

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von SRV (7060) · 10.11.2017 09:26 Uhr

Ich teile die Einschätzung eine Posterkollegen: "´Nichtblind´ rennt sicher mit einer schwarzen Augenbinde herum..."

P.S.:
Es war einmal ein Mann, der wurde durch seiner Hände Arbeit reich.
Und morgen, Kinder, erzähle ich Euch ein anderes Märchen...

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von kleinEmil (3967) · 10.11.2017 09:53 Uhr
von Floko1982 (2393) · 10.11.2017 10:20 Uhr
von Wurzel6 (63) · 10.11.2017 09:15 Uhr

Für was wohl. Miete wird teurer und Lebensmittel. Chefs haben eh genug eingeseift oder.

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von NichtBlind (691) · 10.11.2017 10:12 Uhr

Ich kann mir Monatlich auch nur 1500 Euro vom Umsatz herausnehmen, ich bekomme aber kein WG und UG.

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von MitDenk (8794) · 10.11.2017 13:46 Uhr

Möchtest du lieber in die Unselbständigkeit wechseln?
Steht dir ja offen!

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von europa04 (1427) · 10.11.2017 08:11 Uhr

Die jährlichen Lohnverhandlungen durch die Gewerkschaft mit der Wirtschaft beweist jedes Jahr wie WICHTIG es ist, dass möglichst ALLE unselbstständig Erwerbstätigen Mitglied beim Österreichischen Gewerkschaftsbund sind oder werden. NUR eine starke Gewerkschaft mit vielen Mitgliedern garantiert den jährlich NOTWENDIGEN Lohnzuwachs. Auch wenn viele wieder nicht zufrieden sind und mehr wollten, ist es doch ein beidseits gerechter Lohnabschluss.

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von MitDenk (8794) · 10.11.2017 13:31 Uhr

Bitte, hören sie mit dieser Denkweise möglichst schnell auf, wenn sie nicht noch mehr Scherben produzieren möchten.
Meiner Meinung nach muss sich die Arbeiterkammer für gerechte Löhne einsetzen und nicht jeder einzelne Arbeitnehmer vom schmalen Lohn noch Gewerkschaftsbeiträge zahlen müssen für fragwürdige Vertretung. Genau deshalb hat die SPÖ so viele ursprüngliche Wähler verloren, weil die, die gut vertreten wurden, nie zufrieden sein werden und immer noch mehr verlangen und die anderen vergessen werden. Mit Solidarität hat das nichts mehr zu tun!
Ich will mir mein Recht auf leistungsgerechte Bezahlung nicht erkaufen müssen. Da würde ich lieber selber verhandeln. Es war auch seinerzeit besser möglich, als es noch keinen KV für Wirtschaftstreuhandberufe gab. Da war noch was zu erreichen, danach orientierten sich die Arbeitgeber nach unten. Sorry, aber sind sie doch ehrlich! Wenn sie hier Terrain aufholen möchten, bedeutet das enorme Anstrengungen und nicht zahlt, wenn ihr was wollt.

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von europa04 (1427) · 10.11.2017 17:05 Uhr

Hasst du es bis jetzt noch nicht mitbekommen, oder sagst du bewusst die UNWAHRHEIT? Den Gewerkschaftsbeitrag "MUSS" niemand bezahlen. Der Beitritt zum Gewerkschaftsbund ist FREIWILLIG, folgedessen wir der Gewerkschaftsbeitrag FREIWILLIG bezahlt.

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von MitDenk (8794) · 10.11.2017 18:45 Uhr

Mein Kommentar bezog sich auf ihren von 8h11, wo sie unmissverständlich zum Ausdruck bringen, dass möglichst alle Mitglied sein sollen, weil nur eine starke Gewerkschaft......
Diese Argumentation hörte ich oft und natürlich auch, dass es unsolidarisch ist, wenn andere bezahlen und man selber den "Vorteil" kostenlos bekommt....

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von hauno (464) · 10.11.2017 09:18 Uhr

Das war keine faire Verhandlung, sondern Erpressung wie so oft. Entweder du gibst uns was wir wollen, oder wir streiken.

Sozialpartnerschaft sieht anders aus, das war wieder einmal Sozialpartner Missbrauch.

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von hofmawe (154) · 10.11.2017 15:01 Uhr

Diese, nach dem Fünfzigersreik entstandene unglückliche Sozialpartnerschaf stirbt gottseidank langsam ab. Jetzt ist es an der Zeit AK und ÖGB neu aufzustellen und endlich mit klaren Forderungen und Kampfbereitschaft in die Verhandlungen zu gehen. Anderswo (Deutschland, Frankreich . . . .) gibt's als Vorbereitung zu Lohnverhandlungen Warnstreiks. Drum nächstes Jahr, ran an die Kampfbereitschaft mit Warnstreiks, statt Wischiwaschi Gespräch über die Inflationsrate zum Auftakt der Lohnverhandlungen.

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von hauno (464) · 11.11.2017 15:04 Uhr
von Floko1982 (2393) · 10.11.2017 10:21 Uhr

klar und die Arbeitgebervertretung besteht ausschließlich aus Gentleman, gell, ...

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von kleinEmil (3967) · 10.11.2017 13:28 Uhr
von Void (338) · 10.11.2017 08:29 Uhr

Ich verhandle meine Lohnerhöhung selber. Da brauche ich keine Gewerkschaft dafür.

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von europa04 (1427) · 10.11.2017 12:02 Uhr
von MitDenk (8794) · 10.11.2017 13:42 Uhr

Seit Jahrzehnten habe ich das Gefühl, dass die Gewerkschaft keine Ahnung mehr davon hat, was Solidarität ist.
Sie kämpft für Rechte und Sonderrechte einzelner. Was ist daran Solidarität? Warum sollte man solidarisch hinter so einer Struktur stehen, wenn man dadurch keinen leistungsgerechten Lohn erzielen kann?
Ich stehe hinter einer SPÖ und hinter der AK, aber genau aus diesem Grund nicht hinter der Gewerkschaft. Ich vermute genau hinter diesen Machenschaften, die sehr viel mit Macht zu tun haben, die Ursache für die Verluste des Ansehens von SPÖ und AK.

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von Realist2 (259) · 10.11.2017 09:21 Uhr

Schön für dich, aber es gibt auch Menschen, die ohne Hilfe den schwarzen Schafen (die gibt es überall) auf der Arbeitgeberseite ausgeliefert sind.

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von Void (338) · 10.11.2017 10:31 Uhr

Dafür gibt es die Arbeiterkammer. Die Gewerkschaften brauche ich wie einen Kropf. Unsere Betriebsräte sind lediglich unproduktive Gehaltsbezieher die wir "arbeitenden" mit durchfüttern müssen. Außer Rundmails über 10% Aktionen von diversen Baumärkten extra für uns (bekommt in Wirklichkeit jeder wenn er nachfragt), kommt von denen nicht viel.

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von europa04 (1427) · 10.11.2017 11:03 Uhr

Du hast anscheinend etwas Angst vor der Gewerkschaft. Du als Unternehmer brauchst auch kein Mitglied werden beim "FREIWILLIGEN ÖGB". Die Arbeiterkammer hat andere, sehr wichtige, gesetzliche Aufgaben für die Arbeitnehmer zu erledigen. Für unselbstständig Beschäftigte ist der Gewerkschaftsbund unersetzlich!!!

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von MitDenk (8794) · 10.11.2017 13:35 Uhr

Bitte, überdenken sie nocheinmal, ob der Gewerkschaftsbund wirklich unersetzlich ist. Meiner Meinung nach muss die AK gestärkt werden und die Gewerkschaften sind definitiv zu ersetzen, da sie genau das machen, was kontraproduktiv ist, Starke noch stärker machen, Schwach nicht oder zuwenig unterstützen. Sie beschäftigen sich mit tausenden Sonderregelungen, anstatt relativ gleiche Arbeitsbedingungen für alle sicherzustellen usw. usf.

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von FreundlicherHinweis (1336) · 10.11.2017 10:59 Uhr

Es hindert Sie niemand, andere zu wählen oder - Gott behüte - sich selbst aufzustellen, wenn Sie es besser zu können glauben.

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von mitreden (18630) · 10.11.2017 08:08 Uhr

zu hoch und eine Watschn für alle anderen Arbeitnehmer und Pensionisten.

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von passivlesender_EX-Poster (6652) · 10.11.2017 10:50 Uhr

zb. für öffentlich Bedienstete (Gemeinden, KindergärtnerInnen, Müllmänner und -frauen), denen Stelzer grade mal 0,7% mehr budgetiert...

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von europa04 (1427) · 10.11.2017 11:05 Uhr

Dann haben diese, von dir erwähnten Berufsgruppen die falsche Partei gewählt.

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von MitDenk (8794) · 10.11.2017 13:22 Uhr

Als ob man es sich aussuchen könnte! Richtige Partei wählen, richtiges Gehalt, ist doch Blödsinn, denn normalerweise nur die Blauen verzapfen.
Ich erwarte mir von den Roten nicht in Gruppen zu denken, sondern Einkommensgerechtigkeit an erste Stelle zu stellen. Und da sollen sich die Gewerkschafter einmal da von der ganz starken Seite zeigen, wo es darum geht, aufzuholen!! Dort haben sie auch die besten Argumente und werden sicher von einer breiten Masse unterstützt.

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von mitreden (18630) · 10.11.2017 08:11 Uhr

...da die Metaller ohnehin um vieles mehr verdienen als jede andere Branche...

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von Pippilangstrumpf008 (1659) · 10.11.2017 08:39 Uhr

Da muss ich dir Recht geben, der Metaller Kollektiv und der Chemie kollektiv sind so ziemlich die Besten in ganz Österreich, nur werden es diese auch noch kleiner Geben, da die Gewerkschaften immer mehr übertreiben, wird der Wirtschaftstandort Österrecih immer mehr geschwächt werden, Stahl und Chemiewerke gibt es auf der ganzen Welt, da muss man die Produktion nicht in Österreich lassen, denn gerade in der Metallindustrie sind das Meiste einfache Hilfsarbeiter Tätigkeiten und die bekomme ich im Ausland billiger, ebenso in der Chemieproduktion, aber das wollen die ach so guten Gewerkschafter und AK Bosse ja nicht wahrhaben.

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von SRV (7060) · 10.11.2017 09:22 Uhr

Zur Aufklärung für die liebe Pippi:

"Über die Metalltechnische Industrie

Die Metalltechnische Industrie ist Österreichs stärkste Branche. Über 1.200 Unternehmen aus den Industriezweigen Maschinenbau, Anlagenbau, Stahlbau, Metallwaren und Gießerei bilden das Rückgrat der heimischen Industrie. Die exportorientierte Branche ist mittelständisch strukturiert, besteht zu mehr als 85 % aus Familienbetrieben und ist für ein Viertel aller österreichischen Exporte verantwortlich. Zahlreiche Betriebe sind Weltmarktführer und „Hidden Champions“. Die Metalltechnische Industrie beschäftigt direkt rund 130.000 Menschen und sichert damit indirekt an die 250.000 Arbeitsplätze in Österreich. Sie erwirtschaftete 2016 einen Produktionswert von 35,5 Milliarden Euro.

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von kleinEmil (3967) · 10.11.2017 09:26 Uhr

Sie lasen eine Werbeaussendung des Fachverbandes metalltechnische Industrie: https://www.ots.at/pressemappe/12398/fachverband-metalltechnische-industrie

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von SRV (7060) · 10.11.2017 09:31 Uhr

Ja Kleiner, so ist es, darum auch unter Hochkomma.

"Nix verstehn? Wegen Alk, oder mangels IQ?"

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von SRV (7060) · 10.11.2017 09:23 Uhr

Der Fachverband Metalltechnische Industrie, ein Zusammenschluss der ehemaligen Fachverbände Maschinen- und Metallwarenindustrie sowie Gießereiindustrie, zählt zu den größten Wirtschafts- und Arbeitgeberverbänden Österreichs und ist eine eigenständige Organisation im Rahmen der Wirtschaftskammer Österreich."

Aber man hilft ja gerne, insbesondere faktenbefreiten Rechtspopulismusopfern...

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von kleinEmil (3967) · 10.11.2017 09:28 Uhr

Wenn genau jener, welcher uns hier ansonsten mit Links quält, diesmal keinen Link setzt, dann darf man sich fragen, ob es ihm zu peinlich war, eine Presseaussendung zu verlinken....

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von Malefiz (4078) · 10.11.2017 06:35 Uhr

"ein Puls gibt es außerdem bei Auslands-Diäten."
So ein Auslandspuls, der kann schon was. grinsen

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von gegenstrom (14322) · 10.11.2017 06:01 Uhr

Dass sich die Metaller 3% Lohnerhöhung erkämpft haben ist zu begrüßen!

Aber erst dann, wenn sich kein Mensch mehr in Österreich befindet, der für seine 8 Stunden abgeleistete Arbeit jeden Tag, 6 Tage in der Woche, den Angestellten nicht gleichgestellt ist, und nicht AUCH ein 13. und 14: Monatsgehalt bekommt, erst dann haben Gewerkschaften und die Sozialpartnerschaft einen Erfolg erzielt!

Erst dann, wenn es keine Betriebsvereinbarungen mehr in Österreich gibt, die Arbeitende Menschen dazu zwingen Betriebsvereinbarungen zu unterschreiben die dezidiert keinen 13. und 14 Monatsgehalt vorsehen!

Das ist noch immer Realität in Österreich! Und das ist auch die Realität der Sozialdemokratie!

Auch müsste einmal über Real-Fixbeträge anstatt über Prozente verhandelt werden, denn durch die Prozentrechnung kommen die Besserverdiener besser weg! Die Teuerung haben aber alle gleich!

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von europa04 (1427) · 10.11.2017 08:04 Uhr

Nennst du bitte die Firmen, welche Arbeitnehmer zwingen eine Betriebsvereinbarung zu unterschreiben die keinen 13. und 14. Gehalt vorsieht!!!

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von Freischuetz (627) · 10.11.2017 01:21 Uhr

Na endlich! Diese Verhandlungen sind ja lächerlich, aber schuld sind die Arbeitgeber, denn die wollen vom erwirtschafteten Gewinn nichts abgeben. Schäbig, schäbig! Und immer die gleiche Keule - Gefährdung des Standortes.
Nichtsdestotrotz sollte eine Änderung der Parameter der Lohnsteigerungsformel angedacht werden. Statt Produktivitätszuwachs / Inflationsrate = rückwärtsgerichtet sollten prognostiziertes Wirtschaftswachstum / prognostizierte Inflationsrate = zukunftsbezogen heran gezogen werden. Am Jahresende wird dann VORSCHAU und IST ausgeglichen.
Werte Forumskolleg_innen was sagt ihr dazu?

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von MitDenk (8794) · 10.11.2017 08:41 Uhr

Wichtiger ist, allen Arbeitnehmern ein anständiges Leben durch ihre Arbeitsleistung zu ermöglichen. Nicht mit allen Branchen kann man leicht Gewinn erzielen. Die Metaller möchten ja bei Einbrüchen auch nicht zurückgehende Löhne!
Hohe Gewinne kommen auch durch Automatisierung zustande, die anderen, nicht ihnen, den Arbeitsplatz kosten. Wer soll für deren Lebenshaltungskosten aufkommen?
Ich hoffe, die Gewerkschaft verschießt nicht das ganze Pulver bei den Metallern, sondern setzt sich endlich für die unteren Einkommen mehr ein. Nur so könnte sie mich überzeugen!

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von deskaisersneuekleider (896) · 09.11.2017 21:59 Uhr

entspricht einer Reallohnerhöhung von 0,5-1,1 % je nach Progressionsstufe. Üppig ist was anderes aber der Abschluss geht in Ordnung.

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von MitDenk (8794) · 10.11.2017 08:36 Uhr

Sind sie ein Nutznießer dieses Abschlusses und finden ihn in Ordnung?
Wie sieht es mit der Solidarität mit anderen Arbeitnehmern aus, die in niedrigeren KVs beschäftigt sind und jährliche Reallohnverluste verkraften müssen?

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von deskaisersneuekleider (896) · 10.11.2017 09:16 Uhr

da dieser Abschluss eine Messlatte für die anderen KVs ist, kann er gar nicht zu hoch ausfallen, weil damit auch die anderen Abschlüsse nach oben gezogen werden.

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von MitDenk (8794) · 10.11.2017 13:10 Uhr
von MitDenk (8794) · 10.11.2017 13:08 Uhr

Das ist die schon jahrelang benutzte sinnlose Argumentation, die die Metallerlöhne immer weiter nach oben treibt, während fast alle anderen hinten bleiben. Der Handel hat in Relation zu früher einigermassen aufgeholt, aber die meisten anderen bleiben weit zurück und oft kann nicht einmal die Inflationsabgeltung erreicht werden.
Warum nicht einmal ganz besonders dort forcieren, wo die Löhne unverschämt niedrig sind. Das wäre Solidarität, die man von den roten Gewerkschaftern verlangen darf!

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von Puccini (7012) · 10.11.2017 15:43 Uhr

Wie hoch ist der Organisationsgrad in diesen Branchen und wie stark ist die Fachgewerkschaft?
Die Metaller werden ernst genommen.
Und eine Gewerkschaft mit einer Handvoll Leute?

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von MitDenk (8794) · 10.11.2017 16:48 Uhr

Und genau das, was sie beschreiben sind nichts anderes als Machtspiele. Es geht aber nicht mehr um Machtspiele, denn da sitzen wohl die Dienstgeber immer am längeren Ast.
Es muss der Fokus auf Leistungsgerechtigkeit und Lohngerechtigkeit und somit leistungsgerechte Löhne gelenkt werden, wenn die Dienstnehmer wieder eine starke Einheit mit starker Vertretung werden sollen.

Ich würde das und Weiterführendes und meine Gewerkschaftserfahrungen gerne mit ihnen und Gewerkschaftern von Angesicht zu Angesicht besprechen, denn nicht alles eignet sich fürs Netz!

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von Puccini (7012) · 10.11.2017 17:23 Uhr
von markusde (716) · 09.11.2017 23:27 Uhr

Warum soll es denn üppig sein - bzw mehr als die Inflation abdecken? Dafür sind die Lohnrunden ja da. Alles andere regelt der Arbeitsmarkt - Leistung und Ausbildung!

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von mercedescabrio (3410) · 09.11.2017 21:51 Uhr

genauso wie ichs vor tagen schon geschrieben hab ists gekommen. jedes jahr das gleiche Kräftemessen mit viel blabla und heisser luft von beiden seiten. 2+4 =6 die goldene mitte 3 Prozent.

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von europa04 (1427) · 10.11.2017 11:59 Uhr

So laufen eben Verhandlungen. Wie beim Autokauf, der eine will mehr verdienen, der andere will weniger zahlen. Man triff sich trotzdem irgendwo in der Mitte der Differenz.

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von Fortunatus (2826) · 09.11.2017 21:36 Uhr

Wurde auch darüber verhandelt, wieviele Arbeitsplätze durch dieses Ergebnis nun verlagert werden?
Muss nicht sein, das gehört ja auch zum Erfolg der Gewerkschaft. Da könnens ja dann wieder den Unternehmern die Schuld geben. Das sind die ja gewohnt und tut denen sicher nicht weh, aber die Gewerkschaft freuts.

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von Puccini (7012) · 09.11.2017 22:35 Uhr

Die hohen Herren hätten sich ohne Streikdrohung nicht im Geringsten bewegt.
Manchmal brauchen sie eben etwas Motivation.
Bravo!

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von Discostew (855) · 09.11.2017 21:46 Uhr

Jener Wirtschaftstreibende der wegen den "erkämpften" 1% (2% hatten die Arbeitgeber von vornhinein am Zettel stehen) ins Ausland flieht sollte das tun. Tausend Rosen.

In Zeiten wie diesen wird das am Arbeitsmarkt ganz leicht verkraftet werden. Ich bin sogar der Meinung das relativ bald Firmen absiedeln warden weil diese eben keine Arbeitskräfte mehr finden, auch wenns noch mehr als 3% drauflegen.

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von Fortunatus (2826) · 09.11.2017 21:46 Uhr

Aber das Plus ist,
die Gewerkschaft kommt bei der Zeitarbeitsdurchrechnung den Unternehmen entgegen. Genau das habe ich doch schon vorgestern empfohlen. Wenn's miteinander reden, dann kommt für jeden was gscheits heraus.

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von mynachrichten1 (10521) · 09.11.2017 21:44 Uhr

aber der private Konsum ist für die Betriebe ja auch überhaupt nicht zu unterschätzen........., und wenn man noch die Blockade der immer steigenden Wohnungsausgaben durch gemeinnützige Spekulation von Kommunen beseitigen würde, dann wäre auch der BAuwirtschaft wieder sehr geholfen und viele wären nicht gezwungen in andere billigerer Gemeinden zu ziehen, mit den Nachteilen das sich Kinder nicht mehr um ältere Verwandte oder Eltern kümmern können,
wenn man zu weit weg ist.

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von Fortunatus (2826) · 09.11.2017 21:52 Uhr

mynachrichten1,
den privaten Konsum beflügelt eine Lohnerhöhung nicht, da diese auf das Produkt aufgeschlagen wird. Den privaten Kunsum beflügelt nur, und das hat ein Finanzminister Schelling in den letzten stockenden Jahren für Österreichs Wirtschaft gut verstanden, nur eine Steuersenkung.

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von MitDenk (8794) · 09.11.2017 22:50 Uhr

Wir sollten also alle paar Jahre mal die Steuern senken, damit der private Konsum gesteigert werden kann. Wozu eigentlich immer noch mehr privater Konsum?

Konsumieren wir nicht ohnehin schon genug? Oder wären da doch noch sinnvolle Steigerungen drinnen, wenn die, die schon zuwenig haben und durch Steuern senken nichts mehr dazugewinnen, ein wenig mehr bekämen, oder die, die schon alles haben, und nicht mehr noch mehr konsumieren können, nichts mehr bekommen?

Was ist wenn das Mittel der Steuersenkung nicht mehr greifen kann, weil der Staat kein Geld mehr hat? Funktioniert dann unsere Wirtschaft gar nicht mehr? Kapitalismus lebt ja von den Steigerungsraten - oder?
Dann noch die Steuerflüchtlinge dazu! Und sie meinen, den gewinnträchtigen Betrieben raten zu müssen, das Weite zu suchen, und das wegen einem Abschluss von 3 % plus für ihre Arbeiter?

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von Istehwurst (2667) · 09.11.2017 21:30 Uhr
von fai1 (1618) · 09.11.2017 21:36 Uhr

Denke ich auch. Wo doch ein Poster vor kurzem schrieb, dass die österreichischen Metallbetriebe Milliarden an Gewinnen einstreifen.

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von markusde (716) · 09.11.2017 23:26 Uhr

Dann würde ich empfehlen, Aktien eines der milliarden-abwerfenden Metallbetriebe zu erwerben. Da gibt's dann sicher mehr als 3%.

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von mynachrichten1 (10521) · 09.11.2017 21:46 Uhr

und deshalb haben die auch zugestimmt ohne mit der Wimper zu zucken, geht es der Wirtschaft gut, so geht es uns Allen gut und der Wirtschaft wiederum auch wieder besser!

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von fai1 (1618) · 09.11.2017 23:25 Uhr
von gabistaffel (36) · 10.11.2017 07:29 Uhr
von MitDenk (8794) · 09.11.2017 22:38 Uhr

Wo geht es denn uns allen gut, wenn es den Metallern gut geht.
Bitte Beweis antreten!

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von Orlando2312 (4182) · 09.11.2017 21:26 Uhr

Das letzte ordentliche Plus für die Arbeitnehmer für diese Legislaturperiode. Ab nun wird es bitter werden.

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von fai1 (1618) · 09.11.2017 22:05 Uhr

@Orlando2312
ah - haben wir wieder einmal in die Glaskugel geschaut, gleichzeitig Kaffeesud gelesen und Karten gelegt.

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von mynachrichten1 (10521) · 09.11.2017 21:50 Uhr

da bin ich mir gar nicht so sicher, wer weiß was der Kurz wirklich drauf hat und die FPÖ muss sehr aufpassen, das sie die Leihstimmen von der SPÖ nicht wieder verliert.
Und zudem ist man ja schön langsam bemüht, die Steuerschlupflöcher ernsthaft zu bekämpfen und wenn das gelingt dann erleben Alle einen gewissen Aufschwung. Der hauptsächlich privaten Immobilienspekulation besonders bei Grund, würde ich dann noch eine gemeinnützige von Kommunen draufsetzen, dann wären alle Kindergarten Steuerpläne und Kasperlpläne vom Gemeindebund bezüglich Wegfall des Pflegregresses hinfällig,

sowohl die Kommunen als auch die Bürger einen finanziell nicht zu unterschätzenden Vorteil.

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