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EU verschiebt Klimaziele für Pkw 120 Gramm CO2-Ausstoß bis 2015

BRÜSSEL. Die Autoindustrie kann aufatmen: Der CO2-Ausstoß von Neuwagen innerhalb der EU soll ab 2012 schrittweise bis 2015 auf 120 Gramm je Kilometer sinken. Darauf einigten sich EU-Länder und EU-Parlament.

Zugleich sind die Strafzahlungen bei Überschreiten der Kohlendioxid-Grenzwerte deutlich niedriger als ursprünglich von der EU-Kommission gefordert.

Konkret sieht die Einigung nach monatelangem Ringen vor, dass die Autohersteller den CO2-Grenzwert von durchschnittlich 120 Gramm je Kilometer für Neuwagen erst 2015 voll erreichen müssen. 2012 müssen 65 Prozent der Fahrzeuge die vorgegebenen Limits erreichen, 2013 sollen es 75 Prozent und 2014 dann 80 Prozent sein.

Dazu kommt, dass für große, schwere Autos weniger strenge Grenzwerte gelten als für Kleinwagen. Zum Vergleich: Aktuell liegt der durchschnittliche CO2-Ausstoß für neue Pkw innerhalb der EU bei 160 Gramm, in Österreich waren es im ersten Halbjahr 2008 exakt 160,3 Gramm.

Strenge Strafen erst ab 2019

Deutlich entschärft wurden die Strafen bei Nichterreichung der Grenzwerte: Für das erste Gramm CO2 zu viel müssen die Hersteller ab 2012 zunächst fünf Euro Strafe je Auto zahlen. Das zweite Gramm kostet 15, das dritte 25 Euro und für jedes weitere Gramm sind 95 Euro fällig. Erst 2019 gilt die von der EU-Kommission vorgeschlagene Strafe von 95 Euro bereits ab dem ersten Gramm. In diesen Punkten hat sich die deutsche Autoindustrie – unterstützt von der Regierung in Berlin – weitgehend durchgesetzt

Vereinbart wurde aber auch ein Langfristziel, das Deutschland missfällt: Bis zum Jahr 2020 soll der Grenzwert auf 95 Gramm CO2 je Kilometer sinken, Deutschland wollte 110 Gramm. Dieses Ziel soll aber im Jahr 2013 noch einmal überprüft werden. (schuh)

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Artikel 03. Dezember 2008 - 00:00 Uhr
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