Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Donnerstag, 19. April 2018, 13:35 Uhr

Linz: 21°C Ort wählen »
 
Donnerstag, 19. April 2018, 13:35 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Wirtschaft

Bawag übernimmt endgültig Stuttgarter Südwestbank

WIEN/STUTTGART. Die Übernahme ist Teil der "Dach-Strategie" der Bank. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. 

Die Übernahme der Südwestbank durch die Bawag soll noch in diesem Jahr vollzogen werden.  Bild: APA

Die BAWAG P.S.K. hat den bereits im Mai angekündigten Kauf der Südwestbank mit Sitz in Stuttgart vollzogen. Das Institut wird wie geplant vollständig übernommen. Der Abschluss der Transaktion wird für 2017 erwartet und unterliegt noch den üblichen aufsichtsbehördlichen Bewilligungen. Dies teilte die BAWAG am Montag mit. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

"Diese Übernahme ist Teil unserer auf die DACH-Region ausgerichteten Strategie und eröffnet uns Zugang zu ausgezeichneten Kunden auf einem äußerst attraktiven Markt", so BAWAG-CEO Anas Abuzaakouk in einer Presseaussendung. Das Know-how und die langjährige Tradition der Südwestbank mache die Bank zu einem idealen Partner für die Erweiterung der Präsenz und die Verbreiterung der Kundenbasis.

Ziel: Solides Standbein in Deutschland

"Mit der Südwestbank erhält die BAWAG P.S.K. ein solides und fest in der Region verankertes Standbein in Deutschland, dessen Bilanzsumme und Eigenkapitalbasis sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt haben", so Andreas Strüngmann, Mitgesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender der Südwestbank.

Die 1922 gegründete Südwestbank ist hauptsächlich in Baden-Württemberg tätig. Sie kam 2016 laut vorläufigen Zahlen auf eine Bilanzsumme von 7,4 Milliarden Euro und betreute in 28 Geschäftsstellen mit 650 Mitarbeitern rund 100.000 Privat- und Firmenkunden. Der Gewinn vor Steuern lag zuletzt bei 30 bis 40 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote lag bei zwölf Prozent (CET1). Die risikogewichteten Aktiva betrugen mehr als fünf Milliarden Euro.

Verkäufer sind die Zwillingsbrüder Andreas und Thomas Strüngmann, die über ihre Santo Holding die Südwestbank gehalten hatten.

Kommentare anzeigen »
Artikel nachrichten.at/apa 17. Juli 2017 - 10:35 Uhr
Mehr Wirtschaft

Schnelles Internet: Hofer kündigt 5G-Strategie an

WIEN. Bis 2025 soll Österreich flächendeckend über Glasfaseranschlüsse versorgt werden. 

Schrotthändler Donau Metall ist pleite

ENNS. Die Metall-Schrott- und Eisenhändler GmbH Donau Metall mit Sitz im Ennser Hafen ist pleite.

Facebook schließt 1,5 Milliarden Nutzer von EU-Datenschutz aus

SAN FRANCISCO. Facebook sieht von einer weltweiten Anwendung der neuen umfassenden EU-Datenschutzregeln ab ...

Höchstpreise für Künstliche Intelligenz

LINZ. Die Linzer JKU kann sich der Nachfrage kaum erwehren und plant eigenes Studium.

"Frauen in der Chefetage machen Firmen erfolgreicher"

LINZ. Heute und morgen findet der Unternehmerinnenkongress von Frau in der Wirtschaft in Linz statt.
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!