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Bauern-Dilemma: Mehr Milch, weniger Geld

WIEN. Die Milch-Krise ist noch nicht ausgestanden, auch wenn die österreichischen Milchverarbeiter heuer wieder mit einer Stabilisierung des Milchmarktes und steigenden Exporten rechnen.

Bauern-Dilemma: Mehr Milch, weniger Geld

31,2 Cent für einen Liter Milch Bild: VOLKER WEIHBOLD

Den Tiefpunkt erreichte der Bauernmilchpreis im Sommer 2016. Für einen Liter Milch erhielten die Bauern im Jahresschnitt von den Molkereien mit 31,2 Cent weniger als in den beiden Jahren davor, nach 33,9 Cent im Jahr 2015 und 39,6 Cent im Jahr 2014.

Der Gesamtumsatz der heimischen Milchverarbeiter erhöhte sich 2016 um 4,5 Prozent auf 2,45 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) bezogen auf den Umsatz lag bei 0,8 Prozent nach 1,3 Prozent im Jahr davor.

Die Milchanlieferung der Bauern an die Molkereien stieg 2016 um 3,2 Prozent. Trotzdem war im Vorjahr das durchschnittlich ausbezahlte Milchgeld der österreichischen Molkereien je Landwirt mit 39.720 Euro um 0,4 Prozent niedriger als 2015.

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Artikel 29. März 2017 - 00:04 Uhr
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