Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Montag, 24. Juli 2017, 20:26 Uhr

Linz: 16°C Ort wählen »
 
Montag, 24. Juli 2017, 20:26 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Wirtschaft

Allianz Österreich vollzieht Chefwechsel

WIEN. Bei der Allianz Österreich kommt es zu einem Chefwechsel: Wolfram Littich, langjähriger Vorstandsvorsitzender der beiden österreichischen Versicherungsgesellschaften, geht. Rémi Vrignaud löst ihn ab.

Remi Vrignaud

Rémi Vrignaud ist neuer Vorstandsvorsitzender der Allianz-Gruppe in Österreich.  Bild: Allianz

Das teilte die Allianz am Montag mit. Die Allianz Österreich wird per Anfang 2018 in die Neuorganisation der CEE-Region einbezogen.

Littich leitet seit 2001 die österreichischen Allianz-Gesellschaften. Er begann seine Karriere als Banker und war in CA, GiroCredit und Erste Bank tätig. Ab Herbst 1997 war er Vorstand der Wiener Börse, im Frühjahr 2000 zog er in den Vorstand der Bank Austria ein. In Littichs Ära bei der Allianz Versicherung falle die Entwicklung einer innovativen Kern-IT, die jetzt Benchmark und Vorbild in der internationalen Allianz-Gruppe sei, heißt es in der heutigen Mitteilung. Dies dürfe als Weichenstellung für die heutige Digitalisierungsstrategie gelten.

Vrignaud startete bei Bank Austria

Der neue Allianz-Österreich-Chef Vrignaud startete seine Karriere nach erfolgter Absolvierung seines IBWL-Studiums an den Universitäten Wien und Melbourne 2000 bei der Bank Austria im Bereich Treasury. 2001 wechselte er zur Allianz als Assistent von Vorstandschef Littich und übernahm infolge rasch Führungsverantwortung. 2012 wurde er Vorstandsvorsitzender der Allianz-Tiriac SA in Rumänien, die sich unter seiner Führung in wenigen Jahren zur Nummer Eins am Markt entwickelt habe. Seit 2016 leitet Vrignaud das CEO-Office der Allianz SE. Abhängig davon, dass die Finanzmarktaufsicht keinen Einwand erhebe und von den erforderlichen Beschlüssen des Aufsichtsrats, übernehme Vrignaud am 25. August 2017 den Vorstandsvorsitz in den österreichischen Allianz-Versicherungsgesellschaften, so die Versicherung in ihrer heutigen Mitteilung.

Zum Jahresbeginn 2018 sollen diese Unternehmen in die Neuorganisation der Region Zentral- und Osteuropa (CEE) einbezogen werden. Die aktuell sieben Länder (Kroatien, Bulgarien, Rumänien, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Polen) umfassende Einheit erwirtschaftet einen Umsatz von 2,5 Mrd. Euro. Die Allianz Österreich werde mit einem Prämienaufkommen von 1,4 Mrd. Euro neues Flagship der Region. Derzeit ist Österreich im Allianz-Konzern der Region D-A-CH (Deutschland, Österreich, Schweiz) zugeordnet.

 

Kommentare anzeigen »
Artikel nachrichten.at/apa 17. Juli 2017 - 13:35 Uhr
Weitere Themen

Neuer KV im Handel: Mehr für Einsteiger, weniger für Ältere

WIEN. Die 400.000 Angestellten im Einzel-, Groß- und Kfz-Handel bekommen beginnend mit 1.

Taxiunternehmen aus Pasching ist pleite

PASCHING. Die Taxi- und Mietwagenfirma Vondrak ist zahlungsunfähig.

Silicon Austria: Forschungszentren in Linz, Graz, Villach

WIEN. 280 Millionen Euro investiert Österreich in den kommenden fünf Jahren in ein Forschungszentrum für ...

Kartellverdacht: Deutsche Autobranche unter Druck

BERLIN/LINZ. Bedeutung der Industrie ist auch bei uns groß – 60 Prozent der Exporte ...

Urteil: In Cappuccino-Kapseln muss Röstkaffee sein

WIEN. Kapseln der Kaffeerösterei Jacobs, die "Typ Cappuccino" oder "Typ Café Latte" heißen, sollen statt ...
Meistgelesene Artikel   mehr »
Bitte Javascript aktivieren!