Über größere Schäden wurde zunächst nichts bekannt. Hunderte erschreckte Bürger riefen Polizei und Feuerwehr an. Die Erschütterungen waren auch in Österreich zu spüren. Meldungen beim Österreichischen Erdbebendienst gingen von Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Kärnten ein.
Das Zentrum des Bebens lag zwischen Parma und dem Apennin-Gebirge in 60 Kilometer Tiefe, berichtete das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV). Die Gegend sei bekannt für bis zu 70 Kilometer tief gelegene Beben, die sich regional "ausbreiteten", dadurch aber auch gedämpft würden, hieß es.
Mehr Schrecken als Schaden hatte ein Beben der Stärke 4,9 bereits am Mittwoch im Nordosten Italiens ausgelöst. Es war auch in der Metropole Mailand deutlich zu spüren. Der Erdstoß habe etwa zehn Sekunden gedauert und einige höhere Stockwerke von Gebäuden leicht erzittern lassen. Es habe keine Verletzten und auch keine größeren Schäden gegeben, teilten die Zivilschutzämter mit.
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