Mindestens 100 weitere seien bei dem Attentat am Donnerstag verletzt worden, als eine Autobombe mit einer Sprengkraft von zehn Kilogramm TNT explodierte, teilte das Innenministerium der Teilrepublik Nordossetien mit.
Im nordossetischen Beslan hatten vor sechs Jahren Islamisten den bisher schwersten Anschlag in Russland verübt. Damals starben mehr als 330 Menschen, darunter 168 Kinder. In der Region im Konfliktgebiet Nordkaukasus war es in letzer Zeit ruhig.
Lage gerät außer Kontrolle
Der russische Präsident Dmitri Medwedew beorderte seinen Sondergesandten für den Nordkaukasus, Alexander Chloponin, zum Anschlagort.
Die Lage in der Region gerät trotz milliardenschwerer Investitionen und starker Präsenz von Sicherheitskräften zunehmend außer Kontrolle. In den nahen Konfliktrepubliken wie Tschetschenien und Dagestan kämpfen islamistische Separatisten gegen kremltreue Einheiten für ein unabhängiges „Kaukasus-Emirat“. Mittlerweile steigt die Zahl der Terroranschläge in südrussischen Städten. Die Untergrundkämpfer hatten wiederholt angekündigt, den Terror auszuweiten.
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