Nach ersten Erkenntnissen verursachte der 52-Jährige in seinem Auto eine Sprengung, bei der er starb. Die Vierjährige kam vermutlich nicht durch die Explosion ums Leben. „Hier müssen wir die Obduktion abwarten“, sagte eine Polizeisprecherin.
Die Hintergründe der Tat hängen möglicherweise mit der Trennung des 52-Jährigen von der Mutter seiner Kinder zusammen. Der Mann habe am Mittwoch sein Besuchsrecht wahrgenommen. Allerdings habe er die Kinder nicht zur verabredeten Zeit zur Mutter zurück gebracht. Der Vater lebte etwa zehn Kilometer vom Fundort des Wagens entfernt.
Unfall ausgeschlossen
Ein Mann hatte die zwei Leichen und den verletzten Buben am Donnerstag gegen 7 Uhr bei Trendelburg-Eberschütz entdeckt. Der Vater saß am Steuer des Wagens, die beiden Kinder wurden auf der Rückbank gefunden. Die Detonation in dem Fahrzeug war so heftig, dass sie die Windschutzscheibe und die Seitenscheiben des Autos zerstörte. „Einen Unfall können wir aufgrund der Spurenlage ausschließen“, sagte die Polizeisprecherin. „Es war ein Sprengsatz.“
Erst zu Wochenbeginn hatte in Deutschland ein grausiger Doppelmord für Aufsehen gesorgt. In Rosenheim wurde eine 37-jährige Frau sowie deren dreijähriger Sohn ermordet - als Tatverdächtiger gilt der Ex-Mann der Frau.
Massive Verkehrsprobleme durch Schneemassen
Eurokrise bringt Credit Suisse ins Straucheln
CAS verurteilt Ex-Radprofi Jan Ullrich wegen Doping
Neue Vorwürfe gegen Grasser in der Causa "Telekom"